Nachhaltige Stadt- und Regionalentwicklung

Die nachhaltige Stadtentwicklung ist eine dauerhafte Aufgabe in der Stadt Wetter (Ruhr). Im Zuge der Vorbereitung von kurz- und mittelfristigen Förderanträgen für die neue Ziel 2- Förderperiode (2007 - 2013) hat die Stadt Wetter (Ruhr) ein Konzept erarbeitet und mit den Städten und Kreisen der Metropole Ruhr im Rahmen eines Gesamtkonzepts abgestimmt.   

Projektvorschläge Wetter (Ruhr)

Die Stadt Wetter (Ruhr) hat die Projekte Umgestaltung des Freizeitgeländes Harkortberg und Revitalisierung der alten Freiheit in den Projektantrag zum Ziel 2- Programm eingebracht.
Für das Gelände des Harkortberges wurde bereits im Jahr 2005 in Zusammenarbeit mit der Fachhochschule Bochum, Fachbereich Architektur, ein Studentenwettbewerb durchgeführt, um Anregungen für eine attraktive Nutzung des Harkortberges zu erhalten. Ziel im Rahmen der Ziel 2 – Förderung ist es den Harkortberg freiraumgestalterisch und städtebaulich durch eine verbesserte und klarere Nutzungsstruktur und interessante Sport- und Freizeitangebote zu einem attraktiven Naherholungsgebiet weiter zu entwickeln.

 

Gestaltung des Freizeitgeländes Harkortberg

Die Landschaftsarchitekten Müller & Tegtmeier haben im Auftrag der Stadt Wetter (Ruhr) die Fläche überplant. Die Planskizzen stellen wir ihnen hier als pdf-Dokument zur Verfügung. Nächster Schritt soll die Veranstaltung eines Bürgerworkshops sein, in dem interessierte Bürgerinnen und Bürger ihre Ideen und Anregungen für die Nutzung der Fläche einbringen können.


Nach Vorstellung der Planer soll die Fläche im Inneren des Bogens der aktiven, sportlichen Erholung dienen (Streetball- und Multifunktionsfeld), der äußere Bereich eher Ruhe bieten. Bestandteile des Planes sind neben einem modernisierten Kinderspielplatz, befestigten Gehwegen und zusätzlichen Sitzplätzen auch ein Fitness-Parcours für Erwachsene auf dem Platz vor dem TGH-Heim sowie die Erneuerung der Turmterrassen und eine Neugestaltung des Geländes am Steilhang. Eine Mauer oder ein Geländer sollen den Hang begrenzen.


In puncto Gastronomie schlägt der Landschaftsarchitekt vor, bereits Vorhandenes auszubauen (TGH-Vereinsheim, „Berggeist” des FC Wetter und Kiosk am Kletterwald). Zur Entzerrung der Verkehrsführung würde Müller 94 Stellplätze südlich des Turmplatzes errichten. Bei Großveranstaltungen könne der Verkehr bergauf durch die Wolfgang-Reuter-Straße und bergab durch die Ardeystraße (dann als Einbahnstraßen) abfließen. Auch Shuttle-Busse sollen zum Einsatz kommen. Ein Verkehrsgutachten steht noch aus.

Kosten für die Gesamtmaßnahme: ca. 1,7 Mio. Euro.

 
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