Wirtschaftliche Perspektiven
... nicht nur für Unternehmen aus der Weltklasse
Bei der Betrachtung der Gewerbezweige in Wetter (Ruhr) überragt traditionell die Metallverarbeitung die Übrigen. Hierbei haben der Maschinenbau, insbesondere Fördertechnik und Kranbau, sowie Schlossindustrie absolute Weltgeltung erlangt. Aber auch andere Branchen, zum Teil im mittelständischen Bereich wie Verpackungen und Video angesiedelt, beliefern von Wetter aus weltweit ihre Kunden.
Um den Erweiterungswünschen der heimischen Industrie Rechnung zu tragen und Gelände für Um- und Neuansiedlungen anbieten zu können, hat die Stadt Wetter (Ruhr) seit 1970 fünf Gewerbegebiete ausgewiesen.
- Das Gewerbegebiet "Heringhäuser Feld" umfasst etwa 73.000 qm Fläche. Hier haben sich zwischenzeitlich 30 Betriebe angesiedelt, womit das Flächenangebot ausgeschöpft ist.
- Das Gewerbegebiet "Am Nielande" ist rund 200.000 qm groß, 34 Betriebe haben sich hier niedergelassen.
- Die Besiedlung des Gewerbegebietes "Auf der Bleiche" mit 13 Betrieben in Wetter-Wengern ist vollständig abgeschlossen.
Seit 1990 ist zu den genannten Gewerbegebieten und den "Altstandorten" das 12 Hektar große Gewerbegebiet "Schöllinger Feld" in Grundschöttel gekommen. Hier an der Trasse der ersten Kohlenbahn Deutschlands, die über die Länge einer preußischen Meile von der Zeche Franziska in das Tal der Ennepe bei Haspe-Westerbauer führte, haben sich inzwischen 28 Unternehmen angesiedelt.
Ungeplant hat die Stadt gemeinsam mit Partnern aus der Wirtschaft Ende der neunziger Jahre eine ca. 185000 m² große militärische Brachfläche, das heutige REME-Gelände, mit staatlicher Unterstützung wieder für eine gewerbliche Nutzung aufbereitet. 18 Firmen sich im Gewerbegebiet "Schöntal" zwischenzeitlich niedergelassen.
Doch damit nicht genug: Auf dem Gelände der ehemaligen "Knorr-Bremse AG" mit einer gewerblichen Erschließungsfläche von ca. 6,4 Hektar und einer dazugehörigen Kippe von 7,7 Hektar sollte unter Verfolgung geordneter städtebaulicher Ziele durch die Landesentwicklungsgesellschaft (LEG) ein neues Gewerbegebiet ebenfalls in unmittelbarer Autobahn-Auffahrtsnähe aufbereitet werden. Auf dem Gelände des heutigen „Gewerbegebiets Schmandbruch“ werden die letzten Aufbereitungsarbeiten durch die LEG voraussichtlich Mitte 2007 abgeschlossen sein. Bereits jetzt sind auf großen Flächenteilen in dem Gebiet entlang der Vogelsanger Str. einige Unternehmen tätig.
Verwaltung und Politik sehen in der weiteren Erschließung von Gewerbeflächen eine Vorsorgeaufgabe für die positive Entwicklung der Stadt Wetter (Ruhr). Aus diesem Grund sind bereits Planungen für ein weiteres autobahnnahes Gewerbegebiet eingeleitet worden. Die Festschreibung im Flächennutzungsplan ist erfolgt.
Mit einer verstärkten Wirtschaftsförderung hat es sich die Stadt Wetter (Ruhr) zum Ziel gesetzt, Handel, Handwerk, gewerblichen und industriellen Unternehmungen mehr Dienstleistung mit hoher Qualität anzubieten. Dieser Service bezieht sich auf die Bestandspflege und Fortentwicklung heimischer Betriebe und, soweit möglich, auf die Ansiedlung neuer Betriebe. Die besondere Eignung der Stadt Wetter (Ruhr) als Wirtschaftsstandort und ihre hohe Wohnqualität sind die Basis für eine günstige Fortentwicklung der Stadt, die durch die Gründung des Vereins Stadtmarketing für Wetter e. V. nachhaltig unterstützt wird.
