Integriertes Stadtentwicklungskonzept
Wenn Ende des Jahres 2010 die ersten Autos über die neue Ruhrbrücke rollen, soll der Startschuss für den letzten großen Kraftakt im Zuge der Innenstadtsanierung fallen. Der beinhaltet neben dem Umbau der unteren Kaiserstraße vom Kreuzungsbauwerk (wird Verkehrskreisel) bis zum Kreisverkehr am Einkaufszentrum auch die Instandsetzung und Sanierung von Gebäuden und Hinterhöfen entlang dieser „Achse”. „Integriert” bedeutet hier, dass nach einem ganzheitlichen Ansatz städtebauliche, soziale, ökonomische und ökologische Aspekte die Basis für Pläne und Finanzierung bilden.
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„Der Begriff des Integrierten Stadtentwicklungskonzeptes (ISEK) bedeutet, |
Daraus erklärt sich, dass Anwohner für die Instandsetzung oder Sanierung ihrer Häuser (etwa durch Erneurung einer Heizung oder Entsiegelung und Begrünung von Flächen) eine maximal 50-prozentige Förderung bekommen können.

Die untere Kaiserstraße im März 2010. Dichter Verkehr und schmale Gehwege bereiten kein Einkaufsvergnügen. (Foto: K. Obergfell)
„Wer solche Maßnahmen in Angriff nehmen will, muss vor Beginn der Arbeiten eine Modernisierungsvereinbarung mit der Stadt schließen”, unterstreicht Fachdienstleiterin Birgit Gräfen-Loer. Das heißt: Der erste Weg führt ins Bauamt. Anliegerbeiträge - wie etwa bei einer Straßenerneuerung - kommen auf die Anwohner zwar nicht zu. Stattdessen wird ein Ausgleichsbetrag erhoben: Das ist der Differenzbetrag zwischen dem Bodenwert eines Grundstücks vor und nach der Sanierung; ermittelt wird er von einem Gutachterausschuss. Beendet sein soll der gesamte Umbau der Innenstadt Alt-Wetters spätestens 2016.
