Frohe Weihnachten

Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,

wieder liegt ein Jahr hinter uns, das mit seinen vielen Krisen stark an unseren Nerven gezerrt hat. Neben dem weiter anhaltenden russischen Angriffskrieg in der Ukraine haben uns die brutalen terroristischen Attacken auf Israel und die Verschleppung von Zivilisten durch die Hamas geschockt und empört. Wir empfinden Mitgefühl für die Menschen im Gaza-Streifen und die Opfer des Krieges in Nahost.

Es ist schwer, mit solchen Ereignissen umzugehen und sie auszuhalten. Tief erschüttert waren wir in unserer Stadt, als Anfang Februar ein neunjähriger Junge durch die Hand seiner Mutter verstarb. Diese Tat hat viele Menschen verstört und noch lange danach beschäftigt. Meine Gedanken sind in diesen stillen Tagen bei seiner Familie und seinen Freunden, die das Weihnachtsfest jetzt ohne ihn feiern müssen.

Angesichts dieser Tragödien fällt es nicht leicht, positiv zu bleiben.

Aber vielleicht kommen die Adventszeit und die Weihnachtsfeiertage am Ende des Jahres nun gerade recht, um uns darauf zu besinnen, worauf es in unserem Leben wirklich ankommt, und woraus wir Stärke und Hoffnung für schwierige Zeiten schöpfen können:

Der amerikanische Bürgerrechtler Martin Luther King hat die Botschaft von Weihnachten einmal so formuliert: „Es gibt keine größere Kraft als die Liebe. Sie überwindet den Hass wie das Licht die Finsternis.“

An den Weihnachtstagen feiern wir gemeinsam mit den Menschen, die uns etwas bedeuten und am Herzen liegen – mit unseren Familien und unseren Freunden.

Auch das ist eine Botschaft der Weihnachtszeit: Das Miteinander, das „sich umeinander kümmern“, der selbstlose Einsatz für den Mitmenschen – dieses Miteinander macht unsere Gemeinschaft lebendig und lebenswert. Das gilt bei uns in Wetter (Ruhr) übrigens nicht nur zum Weihnachtsfest, sondern das ganze Jahr über.

Wetter (Ruhr) ist eine Stadt des Mitgefühls und des Miteinanders. Und das hat gerade in diesen Zeiten der multiplen Krisen eine ganz besondere Bedeutung. Aus dieser Gemeinschaft und Verbundenheit heraus können wir die Zuversicht und Stärke für unseren Alltag nehmen. Wir stehen füreinander ein – ein gutes Gefühl in diesen Tagen!

Fest in unseren Gedanken sind die Menschen in der Ukraine, in Israel und im Gaza-Streifen. Wir hoffen auf Frieden und ein Ende des menschlichen Leids – diese Hoffnung und dieser Wunsch gehen von Weihnachten aus.

Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,

ich wünsche Ihnen, Ihren Familien, Angehörigen und Freunden besinnliche und geruhsame Feiertage. Genießen Sie die stillen Tage zwischen den Jahren und kommen sie zur Ruhe.

Bleiben Sie gesund, erholen Sie sich gut und kommen Sie gut ins und durch das neue Jahr!

Ihr

Frank Hasenberg

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