Persönliches Budget: Mehr Selbstbestimmung für Menschen mit Behinderung

Um dieses Instrument stärker bekannt zu machen, rückt die Kreisverwaltung ab dem 2. März das Persönliche Budget in den Fokus der Aufmerksamkeit. Geplant sind Informationsveranstaltungen rund um eine Wanderausstellung und eine Fachtagung. Die Kampagne macht auch Station in Wetter (Ruhr).

„Wer diesen Weg geht, verlässt die Ecke des reinen Leistungsempfängers und macht einen großen Schritt in Richtung selbstbestimmtes Leben. Natürlich helfen den Betroffenen auch vorgefertigte Sach- oder Dienstleistungen weiter. In der Selbstwirksamkeit und für das Selbstbewusstsein macht es aber einen erheblichen Unterschied, dank eines Budgets Assistenzkräfte und Unterstützungszeiten eigenständig auswählen und festlegen zu können. „, berichtet Judith Volk, Inklusionsbeauftragte des Ennepe-Ruhr-Kreises.

Weiterer Pluspunkt: Das persönliche Budget liefert Spielraum, um auch sehr spezielle Bedarfe, für die es keine Lösungen von der Stange gibt, abdecken zu können. Ansprechpartner für das Beantragen des Persönlichen Budgets sind Beratungsstellen, Angehörige und gesetzliche Vertreter. Auch Eltern können für ihre Kinder ein persönliches Budget beantragen. Gut zu wissen: Schon Ausgaben für das Unterstützen beim Beantragen können aus dem Persönlichen Budget finanziert werden.

Die Termine in Wetter (Ruhr), jeweils in der Stadtbücherei. Hier ist auch die Wanderausstellung zu sehen.

Dienstag, 10. März, 14 bis 18 Uhr
Mit dem Senioren- und Behindertenbeauftragten Jannick Meyer im Gespräch

Mittwoch, 11. März, 16 bis 18 Uhr
Vortrag: „Mit dem Persönlichen Budget mehr Selbstbestimmung im Alltag“,
(zuvor Begrüßung durch Bürgermeister Hans-Günter Draht)

Freitag, 13. März, 14 bis 18 Uhr
Gesprächs- und Beratungsangebote durch die Ergänzende unabhängige Teilhabeberatung Ennepe-Ruhr-Kreis

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