Öffentlichkeitsbeteiligung

Das Bauge­setzbuch (BauGB) sieht ein zweistufiges Beteiligungs­verfahren (frühzeitige Öffentlichkeitsbeteiligung) vor - soweit es sich nicht um ein beschleunigtes beziehungsweise verkürztes Verfahren handelt.

Die frühzeitige Beteiligung sowohl der Bürgerinnen und Bürger als auch der Träger öffentlicher Belange findet somit zu einem Zeitpunkt statt, an der die Pla­nung noch flexibel und gestaltbar ist. Erforderlich ist eine ortsübliche Bekanntma­chung. Soweit möglich oder nötig werden die Anre­gungen, die im Rahmen der frühzeitigen Bürgerbetei­ligung bei der Verwaltung vorgebracht worden sind, in die Planung eingearbeitet. Ist die überarbeitete Planung fertiggestellt, fasst der zuständige Fachaus­schuss den Beschluss zur öffentlichen Auslegung. Die öffentliche Auslegung des Bebauungsplanentwurfes wird in der Tagespresse und auf dieser Homepage bekannt gemacht. Die öffentliche Auslegung erfolgt dann für die Dauer eines Monats.