Verein Ennepe.Zukunft.Ruhr

Das Förderangebot des nordrhein-westfälischen Umweltministeriums für das neue Programm VITAL NRW wurde angenommen.

VITAL steht für Verantwortlich, Innovativ, Tatkräftig, Attraktiv und Ländlich.

Ziel des Förderprogrammes ist es, den ländlichen Raum zu stärken und zwar in sozialer, ökologischer und wirtschaftlicher Hinsicht. Bei diesem Förderprogramm ist eine aktive und gezielte Beteiligung von Bürgerinnen und Bürgern, Vereinen, Verbänden und Institutionen bis 2020 möglich und erwünscht. An der Gründungsversammlung im Foyer der Glückauf-Halle in Sprockhövel nahmen insgesamt 41 Personen teil. Nach ausführlicher Diskussion wurden der Vorschlag zur Gründung des Vereins und die Satzung angenommen. Dem neu eingerichteten Verein gehören 30 Personen als Gründungsmitglieder an. Als Vorsitzender wurde der Bürgermeister der Stadt Sprockhövel, Ulli Winkelmann, und als stellvertretende Vorsitzende die Bürgermeisterin der Stadt Ennepetal, Imke Heymann, gewählt.

Die Stadt Wetter (Ruhr) ist mit Bürgermeister Frank Hasenberg im Vorstand des neuen Vereins vertreten. Birgit Gräfen-Loer aus dem städtischen Fachbereich Bauen ist als Schriftführerin aktiv.

Anfang des nächsten Jahres soll eine Mitgliederversammlung stattfinden, in der auch der Projektausschuss gewählt werden soll, der sich insbesondere mit der Auswahl und der Konzeption der einzelnen Projekte befasst.

In den kommenden Jahren sollen bis 2020 rund 1,4 Millionen Euro inklusive des Eigenanteils an Fördergeldern für Projekte in die beteiligten Kommunen fließen.

Text: Stadt Sprockhövel

VITAL-Region NRW

VITAL steht für Verantwortlich, Innovativ, Tatkräftig, Attraktiv und Ländlich.Über das Förderprogramm VITAL.NRW soll mit insgesamt 1,4 Mio. Euro Fördergeldern (inkl. des kommunalen Eigenanteils) der ländliche Raum gestärkt und attraktiver gestaltet werden. Dabei sollen verschiedenste Projekte im Bereich Ökologie, Soziales und Wirtschaft umgesetzt werden. Wichtig dabei ist, dass die Projekte nach dem Bottom-Up-Prinzip von der Bevölkerung getragen und umgesetzt werden.

Ein wichtiger Schritt zur Förderung des Ministeriums war zunächst die Gründung eines regionalen Trägervereins. Dementsprechend wurde im Dezember 2016 in Sprockhövel der Verein Ennepe.Zukunft.Ruhr gegründet und es erfolgte im März 2017 die Eintragung in das Vereinsregister des Amtsgerichts Essen.

Voraussetzung zur Förderung von Maßnahmen und der Anerkennung als VITAL.NRW- Region ist u. a. auch die Einrichtung eines Regionalmanagements. Vor diesem Hintergrund wurde zum 01. Juli 2017 die 28-jährige Raumplanerin Sofia König eingestellt. Zu ihren Aufgaben zählen beispielsweise die Netzwerks- und Öffentlichkeitsarbeit, administrative Tätigkeiten, die Vermittlung zwischen den Bürgern und den kommunalen Verwaltungen oder die Hilfestellung bei der Projektbeantragung. Eine ihrer ersten Maßnahmen in diesem Zusammenhang war die Einrichtung einer Homepage (erreichbar unter
www.ennepe-zukunft-ruhr.de) und einer Facebook-Seite, auf denen regelmäßig über
aktuelle Entwicklungen und Projekte informiert werden soll.

Jeder Bürger, der eine Idee für ein Projekt hat, kann als Projektträger einen Antrag stellen und sein Projekt in dem sogenannten Projektausschuss vorstellen. Dieser besteht aus 23 Vereinsmitgliedern und setzt sich gemäß verschiedener Kriterien aus der Förderrichtlinie zusammen (z.B. eine ausgewogene und repräsentative Gruppierung von Partnern aus der Region). Die Projektauswahl erfolgt schließlich durch den Projektausschuss mit Hilfe eines Projektbewertungsbogens. Die nächste Mitgliederversammlung des Vereins findet voraussichtlich im ersten Quartal 2018 statt. Hierzu werden die Mitglieder zeitnah eingeladen. Bürger und Bürgerinnen der Städte Breckerfeld, Ennepetal, Gevelsberg, Sprockhövel und Wetter (Ruhr), die gerne Mitglied in dem Verein werden möchten, sind ebenfalls herzlich willkommen.

Da die Regionale Entwicklungsstrategie und die darin enthaltenen Projekte im Rahmen des Förderprogramms LEADER erarbeitet wurden und das Fördervolumen hier um einiges höher ist, muss die Anzahl der Projekte gekürzt werden. Dies soll in naher Zukunft gemeinsam mit den Bürgerinnen und Bürgern der Region in einer Auftaktveranstaltung geschehen. Auch hier sind alle Bürgerinnen und Bürger herzlich eingeladen ihre Wünsche und Anregungen vorzubringen. Zu gegebener Zeit werden Sie selbstverständlich über die Termine der anstehenden Veranstaltungen auf verschiedenen Plattformen informiert.