Koordinierungsstelle BürgerEngagement

Bereits seit 2009 gibt es die Koordinierungsstelle BürgerEngagement als feste Anlaufstelle für ehrenamtlich Engagierte in Wetter - und solche, die es werden wollen. Aufgabe ist die Unterstützung und Förderung des bürgerschaftlichen Engagements hier in Wetter.


Sie sind ehrenamtlich engagiert und brauchen Hilfe? Sie suchen eine sinnvolle ehrenamtliche Betätigung? Sie brauchen jemanden, der Sie bei Problemen im Ehrenamt unterstützt? Die Koordinierungsstelle BürgerEngagement hilft Ihnen gerne weiter.

 

Kontakt

Marietta Elsche
Tel. 02335 840432
E-Mail: marietta.elsche@stadt-wetter.de

Ehrenamtskarte

Bürgerschaftliches Engagement verdient Anerkennung und Würdigung. Deshalb hat die nordrhein-westfälische Landesregierung zusammen mit Städten, Kreisen und Gemeinden des Landes eine landesweit gültige Ehrenamtskarte eingeführt. Die Ehrenamtskarte verbindet diese Würdigung mit einem praktischen Nutzen. Menschen, die sich in besonderem zeitlichem Umfang für das Gemeinwohl engagieren, können mit der Karte die Angebote öffentlicher, gemeinnütziger und privater Einrichtungen vergünstigt nutzen.

Seniorenbegleiter

Ein Herz für Senioren und ein bisschen Zeit: Das ist eigentlich alles, was ein Ehrenamtlicher mitbringen muss, wenn er Seniorenbegleiter werden möchte. Die Ehrenamtlichen besuchen entweder ältere Menschen zu Hause in ihren Wohnungen oder bringen sich in Einrichtungen der ESV ein. Ihr Einsatz gibt älteren Menschen wieder ein Stück Lebensqualität zurück, zeigt ihnen, dass sie nicht alleine sind, auch wenn sie keine Angehörigen mehr haben.

Klimabotschafter

Das Konzept ist simpel: Ehrenamtlich engagierte Bürgerinnen und Bürger besuchen im ganzen Stadtgebiet Schulen und Kindertagesstätten um dort gemeinsam mit den Kindern und Jugendlichen Projekte rund um das Thema Umwelt- bzw. Klimaschutz durchzuführen. Ziel ist es, Energie und dauerhaft CO2 einzusparen -ganz nach dem Motto "Gib 8 auf unser Wetter!"

Baumpaten

Gemeinsam für das Stadtbild: Das ist das Motto der Baumpaten in Wetter. Das erste "grüne" Projekt dieser Art besteht im Bahnhofsquartier. Hier wachsen rund 30 Ebereschen und türkische Baumhaseln zu einer "Allee der Nationen" heran. Ehrenamtliche helfen, die Bäume zu pflegen.

ausgezeichnet engagiert!

Anerkennung im Ehrenamt ist wichtig. Ein Instrument der Wertschätzung ist die Ausgabe der Ehrenamtskarte an Engagierte. Die Voraussetzungen -z.B. fünf Stunden pro Woche Mindestengagement- sind jedoch hoch. Damit erreichen wir hier in Wetter (Ruhr) nur einen Bruchteil der Ehrenamtlichen. Doch das Ehrenamt in Wetter (Ruhr) ist viel größer und bunter und das soll öffentlich gemacht werden! Deshalb gibt es vor Ort eine eigene kleine Kampagne für das Ehrenamt: "ausgezeichnet engagiert!"

Klicken Sie auf "mehr" und erfahren Sie, wer sich hier in Wetter ausgezeichnet engagiert.

Neues im Ehrenamt

Was tut sich in Wetter? Welche Neuigkeiten gibt es zum Thema Ehrenamt? Sie haben selbst etwas Interessantes, was Sie gerne anderen Ehrenamtlichen mitteilen möchten? Z.B. ein Ehrenamtlicher wird für sein langjähriges Engagement geehrt? Oder Sie bieten eine Fortbildung an, an der auch Nichtmitglieder teilnehmen können?

Mailen Sie an ehrenamt@stadt-wetter.de.


Wir freuen uns auf Ihre Beiträge!

Corona-Krise: Kreis gibt Handlungsempfehlungen für Nachbarschaftshilfen

(pen) In der Corona-Krise ist die Hilfsbereitschaft auch im Ennepe-Ruhr-Kreis groß: Viele engagieren sich ehrenamtlich, gehen für ältere oder kranke Menschen in ihrer Nachbarschaft Lebensmittel einkaufen, besorgen Medikamente oder übernehmen Hundespaziergänge. Zu ihrer Unterstützung und Sicherheit hat der Kreis einige Tipps zusammengestellt. Wer sie beachtet, minimiert das Ansteckungsrisiko für sich und andere.

 

"Gerade Menschen, die zur Risikogruppe zählen, wie Ältere oder chronisch Kranke, sind jetzt auf Hilfe angewiesen, weil sie sich aus Angst vor einer Ansteckung nicht mehr aus dem Haus trauen", erklärt Bernd Biewald, Leiter des Bereichs Heimaufsicht und Pflegemanagement bei der Kreisverwaltung. "Deshalb sind wir froh, dass sich so viele Menschen ehrenamtlich engagieren. Gleichzeitig ist es enorm wichtig, bestimmte Verhaltensweisen zu beachten, damit das Virus bei diesen Hilfsangeboten nicht übertragen werden kann."

 

An allererster Stelle gilt hier wie auch in anderen Bereichen: Der direkte Kontakt ist zu vermeiden. "Auch wenn die derzeit häuslich isolierten Menschen über jeden Gesprächspartner dankbar sind, sollten Sie keine direkten Gespräche vor der Tür oder in der Wohnung führen", heißt es in den Handlungsempfehlungen. Stattdessen könnten Unterhaltungen telefonisch erfolgen. Sofern direkte Gespräche nicht zu vermeiden sind, sollten diese kurz gehalten und ein Sicherheitsabstand von mindestens zwei Metern eingehalten werden.

 

Auch Einkaufslisten sollten nach Möglichkeit telefonisch durchgegeben werden. Die sicherste Übergabe der Lebensmittel und Medikamente ist das Abstellen vor der geschlossenen Haustür, dasselbe gilt für die Bezahlung. Wer einen Hund ausführt, nimmt diesen am besten ebenfalls ohne direkten Kontakt und mit ausreichendem Abstand zu seinem Besitzer entgegen.

 

Manche Menschen kommen derzeit nicht für Nachbarschaftshilfe in Frage: Wer innerhalb der letzten 14 Tage aus einem Risikogebiet (siehe Stichwort) zurückgekehrt ist oder an Symptomen wie Husten, Fieber, Halsschmerzen oder Luftnot leidet, der muss zum Schutz der Hilfebedürftigen auf ein ehrenamtliches Engagement verzichten.

 

"Neben diesen besonderen Handlungsempfehlungen sind selbstverständlich die allgemeinen, für jeden geltenden Schutzmaßnahmen zu beachten", sagt Biewald. Dazu zählt erstens: regelmäßiges, gründliches und ausgiebiges Händewaschen mit Seife. Zweitens: nicht mit den Händen ins Gesicht fassen. Und drittens: Wer husten oder niesen muss, sollte dafür ein Einwegtaschentuch verwenden, dieses nur einmal verwenden und anschließend in einem Mülleimer mit Deckel entsorgen. Danach sollten gründlich die Hände gewaschen werden. Ist kein Taschentuch griffbereit, wird in die Armbeuge geniest oder gehustet, dabei wendet man sich von anderen Personen ab.

 

Stichwort Informationsquellen
Die "Handlungsempfehlungen für die Familien- und Nachbarschaftshilfen" hat der Ennepe-Ruhr-Kreis auf seiner Internetseite www.enkreis.de bei den FAQ zum Thema Corona veröffentlicht. Dort sind auch zahlreiche weitere Informationen rund um das Virus zu finden. Eine tagesaktuelle Übersicht zu allen Fragen in der Corona-Krise gibt es auf der Internetseite des Robert-Koch-Instituts (RKI). Unter folgendem Link sind die Risikogebiete definiert: www.rki.de/DE/Content/InfAZ/N/Neuartiges_Coronavirus/Risikogebiete.html.

Quelle: EN-Kreis

Übrigens: Hilfe vor Ort finden Sie bei zahlreichen Kirchengemeinden, Facebook-Gruppen und andere Initiativen wie z. B. die Nachbarschaftshilfe Wetter (Ruhr)

Heimat-Preis: 2. Vergabe in 2020

Auch im Jahr 2020 verleiht Wetter (Ruhr) den Heimat-Preis, der vom Land Nordrhein-Westfalen ins Leben gerufen wurde und mit 5.000 € Preisgeld dotiert ist.

Die Bewerbungsphase ist angelaufen. Wetteraner Projekte und Institutionen können sich ab sofort in den Kategorien „Heimat geben“ (Schwerpunkt Integration), „Heimat leben“ (Menschengerechte Stadt Wetter (Ruhr)), „-Heimat gestalten“ (lokale Identität stärken und fördern) und „Heimat pflegen“ (Tradition und Brauchtum) bewerben.

Festgelegt wurden die Kategorien vom Rat der Stadt Wetter (Ruhr), der im Frühjahr 2019 den Beschluss gefasst hat, von nun an jährlich den Heimat-Preis als Zeichen ehrenamtlichen Engagements zu verleihen.

Umfasst ist ein breites Spektrum heimatfördernder Tätigkeiten. Von den naheliegenden Bereichen wie Brauchtums- und Denkmalpflege über soziale und integrative Arbeit für ein menschengerechtes Zusammenleben, bis hin zu innovativen Maßnahmen, um Heimat auf zukünftige Aufgaben vorzubereiten und so auf lange Sicht zu erhalten.

Auch die vorausschauende Heimatpflege ist Zielrichtung des Heimat-Preises. Denn von der ideellen und finanziellen Förderung sollen letztlich nicht nur die Preisträger*innen profitieren, vor allem soll auch das generelle Bewusstsein für den Stellenwert ehrenamtlichen Engagements gestärkt und durch die öffentliche Wertschätzung ein weiterer Anreiz geschaffen werden.

Aus allen Bewerbungen werden von einer Jury bis zu drei Preisträger*innen ausgewählt. Das Preisgeld wird bei mehreren Preisträger*innen aufgeteilt.

Die Jury besteht aus Ratsmitgliedern aller Fraktionen sowie von der Verwaltung Bürgermeister Frank Hasenberg und Marietta Elsche, Ehrenamtskoordinatorin der Stadt Wetter (Ruhr).

Hier geht's zum Bewerbungsformular.


Mit kommunalem Netzwerk das Bürgerengagement stärken

Düsseldorf, 1. Juni 2016
Die Stadt Wetter (Ruhr) ist dem „Netzwerk Kommune“ beigetreten. Bürgermeister Frank Hasenberg unterzeichnete kürzlich in Düsseldorf eine entsprechende Vereinbarung.

Teilnehmer des Spitzentreffens „Kommunen-Netzwerk“ in Düsseldorf

Erklärtes Ziel der Landesregierung ist es, Kommunen bei der Förderung des bürgerschaftlichen Engagements zu unterstützen. Zu diesem Zweck hat das Ministerium für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport begonnen, ein kommunales Netzwerk zur Förderung des bürgerschaftlichen Engagements aufzubauen. Es soll den Austausch und die Vernetzung zwischen Städten, Gemeinden und Kreisen ermöglichen und die Entwicklung von lokalen Strategien für das Engagement der Bürgerschaft anregen und begleiten.

Auf Einladung von Staatssekretär Bernd Neuendorf aus dem NRW-Familienministerium trafen sich am 1. Juni in Düsseldorf 25 Bürgermeister, Landräte und Beigeordnete der Städte, Gemeinden und Kreise des "Kommunen-Netzwerk: engagiert in NRW" zu einem interkommunalen Erfahrungsaustausch zum Thema "Bürgerschaftliches Engagement". Diese einmal jährlich stattfindenden Spitzentreffen bieten gute Anregungen für die eigene Entwicklung und Gestaltung des bürgerschaftlichen Engagements vor Ort.

"Die Mitarbeit in diesem kommunalen Netzwerk ist ein weiteres Instrument, mit dem wir das hohe bürgerschaftliche Engagement in unserer Stadt weiter fördern und ausbauen wollen", erklärt Frank Hasenberg, der gemeinsam mit der städtischen Ehrenamtsbeauftragten Marietta Elsche an dem Netzwerk-Treffen in der Landeshauptstadt teilnahm.

Ziel des Netzwerkes ist es, voneinander zu lernen und miteinander zu wirken. Bei dem diesjährigen Erfahrungsaustausch wurde über die Weiterentwicklung des Netzwerks und die damit verbundenen Perspektiven diskutiert. Außerdem wurden Themen wie die Entwicklung gemeinsamer Strategien, Leitlinien und politischer Grundsätze zur Stärkung des bürgerschaftlichen Engagements auf kommunaler wie auf Landesebene erörtert.

Der Aufbau des Netzwerks ist ein Prozess, der dialogorientiert und den Bedürfnissen der Mitglieder entsprechend gestaltet wird. Basis der gemeinsamen Zusammenarbeit im "Kommunen Netzwerk: engagiert in NRW" ist die "Gemeinsame Erklärung", die mittlerweile von über 30 Städten, Gemeinden, Kreisen und der Bezirksregierung Arnsberg unterzeichnet wurde.