Sekundarschule für Zivilcourage ausgezeichnet

Die Sekundarschule engagiert sich von Beginn an gegen Rassismus, Mobbing und Gewalt. In dieser Zielrichtung sind sich die Lehrkräfte mit ihren Schülerinnen und Schülern einig. Für dieses Engagement wurde die Schule am See jetzt vom Kommunalen Integrationszentrum mit dem Zertifikat „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“ ausgezeichnet.

Schulleiter Thomas Rosenthal und Lehrerin Stefanie von Rüden nehmen das Zertifikat aus den Händen von Bettina Wülfing (Kommunales Integrationszentrum, li.) entgegen

Die Schülerinnen und Schüler setzen sich mit vielen verschiedenen Aktionen für ein antirassistisches, gewalt- und mobbingfreies Schulleben ein. So malten Sekundarschüler am "Projekttag Zivilcourage" Bilder zum Thema, die mit Botschaften wie "Wir halten zusammen" nun auch im Flurbereich der Schule zu sehen sind. Darüber hinaus engagiert sich die Schule im Rahmen des Projektes "Wetter weltoffen." Ein wichtiges Element des Engagements ist die AG "rassismuskritische Bildung", in der Schülerinnen und Schüler gemeinsam mit Lehrkräften Projekte und Konzepte entwickeln. Lehrerin Stefanie von Rüden sieht die Auszeichnung als Erfolg auf einem Weg, der noch nicht zu Ende ist: "Wir feiern uns nicht, weil wir bereits eine Schule mit Zivilcourage sind. Aber wir wollen jeden Tag daran arbeiten, dass wir so eine Schule einmal sein werden.

 

Hintergrund:

In Deutschland gibt es über 3.000 anerkannte "Schulen ohne Rassismus". Die Koordination des Projektes wird getragen von den Kommunalen Integrationszentren und der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft in NRW. In Wetter hat auch das Geschwister Scholl-Gymnasium diese Auszeichnung erhalten.