Freiheit: Bürger diskutieren über Planungen für ein schöneres Umfeld

Die Freiheit in Alt-Wetter mit der Burgruine ist einer der historisch bedeutendsten Plätze Wetters. Sie ist Kernpunkt der Stadtentwicklung und Keimzelle der Industrialisierung in Westfalen. Die aktuelle gestalterische Qualität dieses Areals ist allerdings nicht mehr zeitgemäß und bedarf. Eine entsprechende Gestaltung möchte die Stadt Wetter (Ruhr) gemeinsam mit den Bürgerinnen und Bürgern entwickeln.

Das historisch bedeutsame Areal zwischen Burgruine und Burgturm soll aufgewertet werden

Der Bürgerworkshop zur Umfeldgestaltung der Freiheit in Alt-Wetter, zu der die Stadt Wetter (Ruhr) am Dienstagabend in den Sitzungssaal des Rathauses eingeladen hatte, traf daher auf großes Interesse und eine rege Teilnahme.

 

Landschaftsarchitekt Gerd Niedzielski vom Büro Landschaft und Siedlung" präsentierte im Sitzungssaal einen ersten planerischen Vorentwurf. Anschließend diskutierten die Teilnehmer und erarbeiteten in den Gruppen "Grüngestaltung", "Historisches Ortsbild" sowie "Verkehr und Parken" ihre Ideen, Kritik und Anregungen.

 

Viele Teilnehmer des Workshops steuerten interessante Ideen zur weiteren Entwicklung und Attraktivierung der Freiheit bei. So könne etwa die Burgruine nachts durch Strahler beleuchtet werden, auch eine Plattform unterhalb der Ruine mit Blick auf den Harkortsee sei denkbar. Ferner könne dieses Areal auch für Veranstaltungen genutzt werden. Und der zentrale Platz vor der Burgruine könne durch Verweilangebote aufgelockert werden. Eine weitere Bürgeridee ist ein Harkort-Denkmal in der Freiheit.

 

Kritik gab es hingegen an dem vorgestellten Entwurf eines zweigeschossigen Parkdecks als Option zur Reduzierung der bestehenden Parkplatzprobleme in der Freiheit.

Allerdings, so stellt die Stadt Wetter klar, sei dieser Vorschlag eines zweistöckigen Parkdecks nur ein planerisches Element im ersten Vorentwurf des beauftragten Büros. Hier ist noch nichts vorab festgelegt, denn eines ist klar: Die Planungen für eine Aufwertung der Freiheit sollen mit den Bürgern gemeinsam entwickelt werden.