Ministerin auf Heimatbesuch in Wetter

Harkortturm, Rathaus, Bahnhof und RuhrtalRadweg: Jede Menge sehenswerte Heimat bekam Ina Scharrenbach, NRW-Heimatministerin, am Dienstag auf ihrer „Heimattour“ in Wetter (Ruhr) zu sehen. Seit 2017 ist Scharrenbach regelmäßig per Sommertour im Land unterwegs, um die Heimat NRW vor Ort zu erkunden. In diesem Jahr war Wetter Station einer Radtour, die von der Harkortstadt ausgehend über den RuhrtalRadweg bis nach Hattingen führte. „Ich freue mich, heute auf meiner Heimattour Wetter kennen zu lernen und mit den Menschen hier ins Gespräch zu kommen.“

NRW-Heimatministerin Ina Scharrenbach trägt sich im Beisein von Bürgermeister Frank Hasenberg ins Gästebuch der Stadt Wetter (Ruhr) ein

Nach dem Start am Harkortberg, der Besichtigung des Harkortturms und einem kleinen Gang durch die Freiheit ging es für die Ministerin, Bürgermeister Frank Hasenberg, Vertreter des Kreises und der politischen Parteien ins Rathaus.

 

Dort begrüßte Bürgermeister Hasenberg den Gast aus Düsseldorf offiziell und gab der Ministerin einen kurzen Einblick in die Geschichte des Rathauses und des historischen Sitzungssaales. Hasenberg: "Es gibt viele Heimaten in NRW, aber nur ein Heimatgefühl: Nämlich dort beheimatet, also zuhause zu sein, wo man sich wohlfühlt und verstanden wird. Insofern freut es uns sehr, dass Sie, sehr geehrte Frau Scharrenbach, dieses Heimatgefühl mit ihrem Förderprogramm Heimat.Zukunft.NRW unterstützen." Wetter profitiere davon bereits durch den Heimatscheck und wird in diesem Jahr auch erstmals einen Heimatpreis vergeben.

 

Da Scharrenbach nicht nur Heimatministerin ist, sondern auch für die Stadtentwicklung in NRW zuständig ist, ging Bürgermeister Hasenberg dann noch auf die Entwicklungsstudie "Flusslandschaft Mittleres Ruhrtal" ein, mit der die Städte Wetter, Witten, Herdecke und Hattingen das mittlere Ruhrtal als Freizeit-, Kultur- und Tourismuslandschaft weitere entwickeln wollen. Wetter ist hier mit den beiden Projekten Freiheit und Wasserwerk Volmarstein (mit der historischen Seilhängebrücke) vertreten. Realisiert werden soll dieses Projekt gemeinsam mit dem Ennepe-Ruhr-Kreis im Rahmen der IGA 2027.

 

Nach einem kurzen Frühstück trat die Radler-Gruppe wieder in die Pedale, um sich am nächsten Halt, dem denkmalgeschützten Bahnhofsgebäude, über die Innenstadtentwicklung Alt-Wetter, die Nutzung des Bahnhofsgebäudes und die Ereignisse rund um den Kapp-Putsch am Bahnhof zu informieren, der sich im nächsten Jahr zum 100. Mal jährt. Letzter Halt auf Wetteraner Terrain war in Wengern, wo Vertreter der Bezirksregierung am neuen Aussichtshügel am RuhrtalRadweg die Renaturierungsmaßnahmen an der Ruhr erläuterten.

Weiter ging es dann über Witten-Bommern nach Hattingen.