Buntes Treiben auf den „Inselwelten“

Bauspielplatz ein voller Erfolg, Bürgermeister kommt zur traditionellen Eisspende vorbei

Jedes Jahr eines der Highlights auf dem Bauspielplatz: Eisspende von Bürgermeister Frank Hasenberg.

Vor dem Eiswagen bildete sich eine lange Schlange.

Freuen sich, endlich wieder zusammen spielen zu dürfen.

Die Tiki-Bar: beliebter Treffpunkt nicht nur bei der Aloha Südsee-Gruppe.

Zufriedene Gesichter und strahlende Augen: So lässt sich der Bauspielplatz mit wenigen Worten beschreiben. Lange war nicht klar, ob und wie das beliebte Ferienangebot stattfinden kann, nachdem es im letzten Jahr noch coronabedingt ausfallen musste.
 

Beim Blick auf die Rahmenbedingungen fallen auch in diesem Jahr noch Auswirkungen der Maßnahmen zur Pandemiebekämpfung auf. So musste die Teilnahme auf Wetteraner Kinder beschränkt werden. Tummeln sich sonst bis zu 300 Kinder auf dem Gelände des Berufsbildungswerks, konnten in diesem Jahr max. 60 Kinder pro Woche das Angebot wahrnehmen. Zu Beginn jeder Woche stand zudem der obligatorische Corona-Test auf dem Programm.  Auch in Sachen Verpflegung konnten die Kinder in diesem Jahr nicht wie sonst üblich mittags bekocht werden, sondern mussten sich selbst Pausenbrote mitbringen.
 

Wer aber das Geschehen auf dem Veranstaltungsgelände beobachtet, stellt vor allem eins fest: Der Stimmung tun die pandemiebedingten Einschränkungen keinen Abbruch. Ausgelassen hämmern, werkeln und malen die 7- bis 13-jährigen.
 

In drei Gruppen entstehen so Buden zum Thema „Aqualantis“, „Aloha Südsee“ und „Karibik Piraten“.
 

Auf dem Bauspielplatz wird es nie langweilig. Ob bei einem Spiel- und Spaßtag, beim Klettern oder Werkeln: Es ist immer etwas los. Am Dienstag bekamen die Inselwelten Besuch von einem Nichtinsulaner: Bürgermeister Frank Hasenberg war vor Ort, um sich das bunte Treiben bei dem Kooperationsprojekt von Stadt Wetter (Ruhr) und Evangelischer Stiftung anzusehen und wurde von den fleißigen jungen Bauarbeiter*innen freudig in Empfang genommen. Einerseits, weil fremder Besuch an sich schon etwas Besonderes ist. Verstärkt wurde die Freude aber noch durch die traditionelle Eisspende, die es vom Bürgermeister jedes Jahr für die Kinder beim Bauspielplatz gibt.
 

Natürlich begutachtete der Bürgermeister auch die entstandenen Bauwerke und staunte über den Eifer und die Kreativität der Kinder. Sein Fazit nach dem knapp einstündigen Besuch war danach durchweg positiv: „Nach über einem Jahr, in dem wir auf so vieles verzichten mussten, ist es einfach toll, wieder so ein buntes und fröhliches Treiben zu sehen.“
 

Auch das Veranstaltungsteam von Stadt und Stiftung freut sich über den reibungslosen Ablauf und darüber, dass überhaupt wieder ein Bauspielplatz stattfinden konnte. Neben der Freude steht aber vor allem die Hoffnung, dass der Bauspielplatz im nächsten Jahr dann wieder ganz so wie gewohnt und ohne Einschränkungen stattfinden kann.

 

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