Ennepe.Zukunft.Ruhr wird LEADER-Region!

Die bisherige VITAL.NRW-Region hat sich neben vielen anderen Regionen aus Nordrhein-Westfalen im Rahmen eines Wettbewerbs für das EU-Förderprogramms LEADER beworben. Mitte Mai kam dann der Zuschlag: die Region Ennepe.Zukunft.Ruhr mit den Städten Ennepetal, Sprockhövel, Breckerfeld sowie den Stadtteilen Gevelsberg-Asbeck und -Silschede, Wetter-Esborn und Schwelm-Linderhausen wird LEADER-Region und bekommt ab 2023 Fördermittel in Höhe von 2,3 Mio Euro zugesprochen.

Die Bürgermeisterinnen und Bürgermeister der beteiligten kommunen freuen sich über die Förderung

LEADER steht für „ Liaison Entre Actions de Développement de l’Économie Rurale“ (auf Deutsch: „Verbindungen von Aktionen zur Entwicklung der ländlichen Wirtschaft“). Hierbei handelt es sich um ein Förderprogramm des Europäischen Landwirtschaftsfonds für die Entwicklung des ländlichen Raums in ganz Europa.


Seit 2015 profitiert die Region bereits von dem Landesförderprogramm „Vital NRW“. Mit den Fördermitteln wurde in den letzten Jahren eine Vielzahl an unterschiedlichen Projekten umgesetzt. Mit der kommenden LEADER-Förderphase wird nun noch mehr möglich. Frank Hasenberg, Bürgermeister der Stadt Wetter (Ruhr) ist erfreut: „Mit der Förderung aus dem LEADER-Programm können wir einiges für unsere Region erreichen. Das wollen wir gemeinsam ganz gezielt auch für Wetter-Esborn nutzen. Während des Bewerbungsprozesses gab es schon tolle Ideen, wie man Esborn und die Region Ennepe.Zukunft.Ruhr stärken kann. Ich hoffe, es gelingt uns gemeinsam diese Ideen jetzt in konkrete Projekte umzusetzen, die dann von der Leader-Förderung profitieren können. Wer kann das besser, als die Menschen vor Ort.“


Die Handlungsfelder „regionale Lebensqualität“, „Tourismus- und Kulturregion“ sowie „Modernes Arbeiten und Wirtschaften“ stellen den Rahmen für zukünftige Projektanträge da. Themenübergreifend sollen sich außerdem sogenannte Querschnittsziele wie Imagestärkung und Profilierung, Nachhaltigkeit, Klimaschutz, Resilienz und Digitalisierung in den einzelnen Projekten widerspiegeln.

Während des Bewerbungsprozesses zwischen Oktober 2021 und März 2022 wurden die Bürger*innen in der Region mithilfe von drei themenspezifischen Workshops, einer umfassenden Onlinebeteiligung und mehreren Experteninterviews dazu aufgerufen an der Ausarbeitung der neuen RES mitzuwirken und ihre Ideen einzubringen. Ganz nach dem Motto von LEADER: die Bürger*innen wissen selbst am besten, was ihre Region stärkt. Und so flossen bereits zahlreiche Ideen zu potentiellen Projekte in die Bewerbung ein.
Zur Vorbereitung auf die bevorstehende Förderphase plant die Region Ennepe.Zukunft.Ruhr in den nächsten Monaten.

 

Text/Bild: Ennepe-Zukunft.Ruhr