Freiheit ist IGA-fähig

Die Burgruine Freiheit in Alt-Wetter ist IGA-fähig. Das hat der Beirat der Internationalen Gartenschau (IGA) Metropole Ruhr 2027 beschlossen.

Das Areal rund um die Burgruine in der Freiheit in Alt-Wetter wird aufgewertet

Die Burgruine in der Freiheit soll für die IGA als historisches Ensemble im mittleren Ruhrtal saniert und wieder nutzbar gemacht werden.

"Die Freiheit in Alt-Wetter ist ein historisches Schatzkästchen, dass wir durch eine Neugestaltung des Areals noch schöner machen wollen. Es geht uns darum, diesen touristischen Leuchtturm noch weiter herausszustellen. Daher freut uns die Entscheidung des IGA-Beirates sehr", erklärt Bürgermeister Frank Hasenberg.

Durch verschiedene Maßnahmen soll eine noch höhere Attraktivität zum Verweilen einladen. Etwa mit einer unterhalb der Ruine gelegenen Stadtterrasse. Hier will die Stadt die Menschen mit Sitz- und Liegebänken dazu einladen, den tollen Blick auf den Harkortsee und das Ruhrtal zu genießen.

„Die Stadt Wetter ist froh, dass für die Umfeldgestaltung bereits eine Förderung aus dem Städtebauförderprogramm vorliegt. Hier wird der Gestaltungsentwurf aktuell im Detail erarbeitet und wir hoffen, hier in 2022 auch in die Umgestaltung gehen zu können", so Baufachbereichsleiterin Birgit Gräfen-Loer. "Für die Sanierung der Burgruine einschließlich einer transparenten Dachinstallation, um die Burgruine auch für kulturelle Veranstaltungen nutzbar zu machen, bauen wir darauf, im nächsten Jahr Fördermittel zu bekommen.“

Zusätzlich macht der Beirat sich für 13 Radweg-Projekte im Ruhrgebiet stark. Sie sollen das bereits bestehende Netz ergänzen und aufwerten. Zwei von ihnen liegen im Ennepe-Ruhr-Kreis. Sie tragen die Projekt-Titel "Ruhrband - Ruhrtal-Radweg" (Hattingen, Herdecke, Wetter, Witten und Hagen) und "Von der Ruhr zur Wupper" (Gevelsberg, Wetter, Ennepetal).

Im Projektsteckbrief für das "Ruhrband" heißt es, der Abschnitt des Ruhrtal-Radweges im Ennepe-Ruhr-Kreis solle beispielsweise mit Blick auf Wegbreiten und Untergrund weiter optimiert und qualifiziert werden. "Von der Ruhr zur Wupper" greift das Anbinden des Ruhrtal-Radweges an die Wuppertaler Nordbahntrasse auf.

 

"Mit der Klassifizierung sind noch keine Förderzugänge verbunden. Hierfür müssen die jetzt im ersten Schritt empfohlenen Projekte noch in zwei weiteren Vertiefungsstufen entsprechend qualifiziert und planerisch ausgearbeitet werden", betont Uwe Tietz, Abteilungsleiter Kreisentwicklung, Planung und Mobilität der Kreisverwaltung sowie zweiter Vorsitzender des Beirats "Unsere Gärten".

Der Beschluss des Beirates unterstreiche aber nachdrücklich, dass mit der Internationalen Gartenschau auch Impulse für das Entwickeln von Radwegen gesetzt und bereits in Planung befindliche Projekte zusätzlich angeschoben werden sollen.

"Dieses Ziel verfolgt auch der ins Spiel gebrachte IGA-Radweg. Er soll größtenteils über bereits vorhandene Radwege geführt werden und zum Ausstellungsjahr 2027 vor allem die fünf Zukunftsgärten in Duisburg, Gelsenkirchen und Dortmund sowie das Emscherland in Castrop-Rauxel/Recklinghausen und der Standort Bergkamen/Lünen verbinden", so Tietz.

 

Stichwort IGA Metropole Ruhr 2027

Diese Internationale Gartenausstellung wird durch die IGA Metropole Ruhr 2027 gGmbH, den Regionalverband Ruhr sowie die Kreise und Kommunen organisiert. Auf den drei Ausstellungsebenen "Zukunftsgärten", "Unsere Gärten" und "Mein Garten" soll die gesamte Region 2027 präsentiert werden. Erstmals wird dann bei einer Internationalen Gartenausstellung auf Dezentralität gesetzt.

 

Text: EN-Kreis/Stadt Wetter (Ruhr)


Pressemitteilung Umfeldgestaltung Freiheit