Grußwort von Bürgermeister Frank Hasenberg zum 1. Mai

Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,

 

ich möchte den heutigen 1. Mai, den traditionellen Tag der Arbeit, als Anlass nehmen, an die Werte zu appellieren, für die der 1. Mai steht:

 

Bürgermeister Frank Hasenberg

Solidarität und Gerechtigkeit sind die Werte, an die uns dieser Tag alle symbolisch erinnert.

 

Sie sind Grundwerte für eine moderne, lebenswerte und soziale Gemeinschaft.

 

Dieses inklusive Miteinander haben wir nicht nur in unserem Aktionsplan „Menschengerechte Stadt Wetter (Ruhr)“ formuliert, wir leben es Tag für Tag.

 

Und unser solidarisches Miteinander ist insbesondere unter den aktuellen Bedingungen der Corona-Pandemie noch wichtiger geworden.

 

Liebe Mitbürgerinnnen und Mitbürger,

 

der 1. Mai als Tag der Arbeit ist auch immer wieder ein Anlass danach zu fragen, ob Arbeitnehmerrechte eingehalten und Menschen für Ihre geleistete Arbeit gerecht bezahlt werden.

 

Hier richtet sich derzeit natürlich der Blick auf die Pflegekräfte und die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in Krankenhäusern und Pflegeheimen:

 

Sie arbeiten am Limit und leisten in der Corona-Pandemie eine sehr wertvolle Arbeit unter harten Bedingungen. Das darf uns nicht kalt lassen, das darf uns nicht gleichgültig sein. Reichen uns da als Gesellschaft  Applaus und wohlfeile Worte? Oder sollten wir nicht vielmehr die Forderung nach adäquater Bezahlung unterstützen?

 

Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,

 

ich weiß, dass viele von Ihnen unter den Beschränkungen der Pandemie leiden – sei es als von Kurzarbeit betroffene Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer, als Angehörige von Menschen in Pflegeheimen, als Hinterbliebene von an oder mit Corona Verstorbenen oder als selbst an Covid Erkrankte.

 

 

Ich möchte Ihnen daher allen herzlich danken, dass Sie sich an die Corona-Schutzmaßnahmen halten und dadurch mithelfen, die Verbreitung des Coronavirus zu verlangsamen. Das haben wir jetzt schon über ein Jahr durchgehalten – und das schaffen wir nun auch noch das letzte Stück des Weges.

 

Mit den vielen Schnelltest-Möglichkeiten im Stadtgebiet und der Aussicht auf eine Beschleunigung der Impfkampagne in den nächsten Wochen kommen wir ein gutes Stück voran auf dem Weg hin zu einem wieder etwas „normaleren“ Leben mit weniger Beschränkungen und mehr Möglichkeiten.

 

Lassen Sie uns weiterhin gemeinsam daran arbeiten, die Pandemie möglichst gut zu überstehen. Mit dem Einhalten der Hygieneregeln, der weithin gezeigten Hilfe für Menschen in Not und dem solidarischen Miteinander. Ich bin mir sicher: Wir schaffen das!

 

Wir sind eine Stadt des Miteinanders und stehen füreinander ein. Das zeigen nicht zuletzt die vielen ehrenamtlich organisierten Aktionen für ältere und gefährdete Mitmenschen in den Zeiten der Pandemie wie etwa die Nachbarschaftshilfe.

 

Wir in Wetter (Ruhr) sind und bleiben eine soziale und lebenswerte Gemeinschaft – nicht nur am 1. Mai, sondern das ganze Jahr hindurch!