Harkortbüste wieder an Ort und Stelle

Er ist wieder da und zwar genau zur rechten Zeit: Pünktlich zum 200-jährigen Gründungsjubiläum von Friedrich Harkorts Mechanischer Werkstätte ist die Büste des Industriepioniers zurück in Wetter. Am Donnerstag installierte Restaurator Ulrich Feldhaus die Harkortbüste wieder auf der Stele im Eingangsbereich des Harkortturms.

Stadtarchiv-Leiterin Stephanie Pätzold und Peter Vohrmann vom Heimatverein beobachten die akkurate Arbeit von Restaurator Ulrich Feldhaus

Wohlbehütet kehrte Friedrich Harkort von Oberhausen zurück nach Wetter

Vor anderthalb Jahren machte die Büste einen Ausflug nach Oberhausen in die Ausstellung "Energiewenden - Wendezeiten" im Rheinischen Industriemuseum Zinkfabrik Altenberg.

 

"Friedrich Harkort war dort sozusagen der Vertreter eines Industriellen aus dem Dampfmaschinenzeitalter", erklärt Stadtarchiv-Leiterin Stephanie Pätzold. Nach dem Ende der Ausstellung im Dezember 2018 gönnten die Restauratoren des Rheinischen Industriemuseums dem Bronzeguss Harkorts noch einen kleinen Wellness-Aufenthalt - die Büste wurde gesäubert und anschließend mit Wachs konserviert. "Das war quasi ein Dankeschön dafür, dass wir die Büste ausgeliehen haben", so Pätzold.

 

Interessierte Besucher, die einen Blick auf den zurückgekehrten Friedrich werfen wollen, haben dazu bereits am kommenden Sonntag, 7. April, von 11 bis 17 Uhr die Möglichkeit, denn dann öffnet der Heimatverein den Harkortturm erstmals in diesem Jahr wieder zur Besichtigung. Der Eintritt beträgt 1 Euro pro Person. In dem Preis ist ein Gutschein von 50 Cent enthalten, der in verschiedenen Eiscafés, Gaststätten und einem Buchgeschäft in Wetter eingelöst werden kann. Der Harkortturm ist anschließend bis Oktober jeden ersten Sonntag im Monat geöffnet.