Im Dienste der gütlichen Einigung

Schiedsmann Rauchschindel wurde für weitere fünf Jahre vereidigt.

Bereits seit zehn Jahren ist Hans Otto Rauchschindel als Schiedsmann der Stadt Wetter (Ruhr) tätig. Und hat damit offenbar noch lange nicht genug. So stellte er sich am 7. Mai erneut zur Wahl und wurde vom Rat der Stadt Wetter (Ruhr) mit einer weiteren fünfjährigen Amtszeit für den Bezirk Volmarstein betraut.
 

Dass diese Wahl einstimmig erfolgte, kommt nicht von ungefähr. Mit Menschenkenntnis und Einfühlungsvermögen nimmt sich Rauchschindel der Streitigkeiten der Bürgerinnen und Bürger an und trägt mit seiner langjährigen Erfahrung regelmäßig dazu bei, dass die meisten Streitparteien im Guten auseinandergehen.
 

Amtsgerichtsdirektor Deipenwisch, der Rauchschindel die Jubiläumsurkunde übergab und den Eid für die neue Periode abnahm, würdigte dessen Einsatz, Einigungen im Interesse aller Beteiligten zu erzielen, bevor es zu nervlich belastenden Gerichtsverfahren kommen muss. „Das ist eine wichtige und wertvolle Tätigkeit“, so Deipenwisch und dankte Hans-Otto Rauchschindel für sein Engagement.
 

Bürgermeister Hasenberg überbrachte neben persönlichen Glückwünschen auch die Glückwünsche des Rates. „Was Sie gemeinsam mit den anderen beiden Schiedspersonen für unsere Stadt leisten, ist bemerkenswert und bedarf großer Anerkennung“, dankte Hasenberg. „Durch unseren regelmäßigen Austausch weiß ich, dass es viel Einfühlungsvermögen und auch psychologisches Geschick bedarf, ein solches Amt zu bekleiden.“
 

Dank und Anerkennung gingen auch an die beiden anderen Wetteraner Schiedsleute, Gundel Blomberg für den Bezirk Wengern/Esborn und Stefan Galys für den Bezirk Alt-Wetter, die ebenfalls anwesend waren. Die Drei bilden ein gutes Team, das sich gegenseitig unterstützt.
 

In den vergangenen zehn Jahren hat Rauchschindel als Schiedsmann viel erlebt. Auf die Frage nach besonderen Begebenheiten, antwortete er bescheiden: „Ich freue mich über jede gütliche Einigung. Das Schöne ist, dass ich durch diese Tätigkeit immer etwas zurückbekomme.“ Bereits in seinem ersten halben Jahr als Schiedsmann habe er acht Fälle gehabt. Das habe ihm unheimlich geholfen, sich in die Materie einzuarbeiten. Das ist übrigens nicht sein einziges Engagement. Neben seiner Tätigkeit als Schiedsperson ist er  seit vielen Jahren IT-Beauftragter in der Bezirksvereinigung Hagen und wird auch dort für weitere vier Jahre weitermachen.
 

Zum Schluss fand Rauchschindel für Verwaltung lobende Worte. „Es ist schön, dass das Schiedsamt und damit auch das Ehrenamt hier einen so großen Stellenwert hat“, freut sich Rauchschindel.