Jugendliche entwickeln frische Ideen für die Zukunft der Stadt

Wie sehen Jugendliche die Entwicklung ihrer Stadt? Was fehlt im Stadtbild? Was wünschen sie sich für die Zukunft? Unter dem Motto „Wanted – Deine Ideen“ hatte die Stadt Wetter (Ruhr) kürzlich Jugendliche der weiterführenden Schulen zu einem Jugendforum im Rahmen des Gesamtstädtischen Integrierten Stadtentwicklungskonzeptes „Wetter Ruhr 2035“ eingeladen.

Und die Resonanz war groß: Über 30 Schüler*innen nahmen an der mehrstündigen Veranstaltung im Rathaus II teil und hatten ihre Ideen für die Zukunft der Harkortstadt mitgebracht. Rollschuhbahnen, ein Skatepark, ein Platz zum Chillen an der Burgruine Volmarstein, mehr Radwege oder ein Bioladen: die Wünsche der Jugendlichen für ihre Stadt waren so kreativ wie vielfältig. „Wir waren begeistert, wie engagiert und gut vorbereitet die Jugendlichen waren. Wir nehmen viele gute Ideen mit in den weiteren Prozess“, so Birgit Gräfen-Loer, Fachbereichsleiterin Bauwesen bei der Stadt Wetter (Ruhr).

Mitarbeitende der städtischen Fachdienste Stadtentwicklung und Jugend hatten gemeinsam mit Vertreter*innen des Stadtplanungsbüros Dr. Jansen GmbH mehrere Diskussionsräume im Rathaus gestaltet, wo die Schüler*innen ihre Ideen und Anregungen zu Themen wie Mobilität, Stadtraum oder auch soziale Infrastruktur entwickeln und gestalten konnten. Dazu gehörten Forderungen wie mehr Sicherheit für Frauen in der Stadt, autofreie Zonen, bessere Anpassungen der ÖPNV-Fahrzeiten an die Schulzeiten und vieles mehr. Mit Karten und Klebepunkten wurden die Ideen dann auf Stelltafeln festgehalten.

Die städtische Verwaltung nahm viele bedenkenswerte Ideen und Wünsche auf, die nun im weiteren ISEK-Prozess weiterentwickelt und gestaltet werden können. Bürgermeister Frank Hasenberg: „Es war schön zu sehen, wie sehr sich die Schüler*innen beim Jugendforum engagiert haben und welch tolle Ideen sie für die positive Zukunft ihrer Stadt entwickelt haben. Wir werden auch zukünftig gerne wieder ähnliche Beteiligungen mit Jugendlichen durchführen. Zudem sollen die Kinder und Jugendlichen über das zukünftige Kinder- und Jugendparlament noch breiter an den Themen und der Entwicklung unserer Stadt beteiligt werden.“