Kreisverwaltung und Kreistag trauern um Uli Schmidt

"Als begnadeter Politiker hat Uli Schmidt den Ennepe-Ruhr-Kreis über drei Jahrzehnte als direkt gewählter Abgeordneter der SPD im nordrhein-westfälischen Landtag vertreten. In den zehn Jahren als Landtagspräsident hat er dem Land Nordrhein-Westfalen viele Impulse gegeben und gleichzeitig Projekte im Ennepe-Ruhr-Kreis angestoßen, die bis heute nachwirken."

 

Mit diesen Worten würdigt Landrat Olaf Schade das politische Lebenswerk des Wetteraners, der über drei Jahrzehnte als Ratsmitglied und Bürgermeister auch deutliche Spuren in der Kommunalpolitik der Ruhrstadt hinterlassen hat. Schmidt war Donnerstag im Alter von 79 Jahren gestorben.

Durch seine außergewöhnliche Persönlichkeit, seine Tatkraft und Bürgernähe habe Schmidt Entwicklungen maßgeblich mitgestaltet und ihnen an vielen Stellen seinen Stempel aufgedrückt. Von seinem außergewöhnlichen Engagement zeugten nicht nur die zahlreichen offiziellen Würdigungen und Ehrungen, die ihm zuteilwurden, "sondern auch der große Respekt und die Anerkennung, die seiner politischen Arbeit entgegengebracht werden. Kreisverwaltung und Kreispolitik trauern gemeinsam mit allen Weggefährten um einen besonderen Menschen, mit dem viele eine tiefe menschliche Nähe verbindet", so Schade.

In Erinnerung bleiben werden dem Landrat auch Schmidts immer offenes Ohr für die Belange seiner Mitmenschen und seine stets helfende Hand, wo auch immer der Schuh drückte. "Innerhalb und außerhalb des Ennepe-Ruhr-Kreises eilte ihm zunächst der Ruf als unkomplizierter und pragmatischer Abgeordneter und später als Landtagspräsident von nebenan voraus", erinnert der Landrat an die große Beliebtheit des Verstorbenen.

 

Text': EN-Kreis