Mehr Aufenthaltsqualität und eine schöne Atmosphäre rund um den Stadtsaal: Umfeldgestaltung bald beendet

Die Neugestaltung des Stadtsaalumfeldes nimmt Tag für Tag konkretere Formen an, Ende August werden die Arbeiten weitgehend beendet sein und dann können auch die Bauzäune rund um das Stadtsaalgelände abgebaut werden. Schon jetzt kann man sich gut vorstellen, wie der fertig umgestaltete Platz auf die Besucher*innen wirken wird.

Der Eingangsbereich vor dem Stadtsaal

Sitzelement mit Lichtstele

Freuen sich über die gelungene Umfeldgestaltung des Stadtsaales: (.li.) Bürgermeister Frank Hasenberg, Baufachbereichsleiterin Birgit Gräfen-Loer, Dagmar Schumacher-Herold vom Stadtbetrieb und Bettina Backhaus vom Büro Brandenfels

Der Platz vor dem Stadtsaal erhält einen neuen attraktiven Aufenthaltscharakter

Die Sitzgelegenheiten auf dem Platz stehen bereits, noch fehlen allerdings die Bankauflagen aus Holz. Auf der Fläche vor dem Amtsgericht und auf der Parkfläche (mit einer E-Ladesäule und mehreren Fahrradständern) am Stadtsaal wurde bereits ein sogenannter Possehl-Belag aufgetragen, der nicht nur hell und freundlich aussieht, sondern dadurch auch den Platzcharakter vor dem Stadtsaal besser hervorheben soll. „Dieser Belag hat eine natürlichere Wirkung als der normale Asphalt und weist eine besondere Körnung auf“, erklärt Baufachbereichsleiterin Birgit Gräfen-Loer.

Lichtbänder an den Bänken und den Stufen sowie Bodenleuchter unter den Bäumen sorgen mit ihrem warmen Licht für eine ganz besondere Atmosphäre im Eingangsbereich. „Damit wird das Entree des Stadtsaals, unserem zentralen städtischen Veranstaltungsort, ganz entscheidend aufgewertet“, freut sich Bürgermeister Frank Hasenberg über die gelungene Gestaltung.

 

Der Weg zum Stadtsaal ist natürlich barrierefrei, hinter den Stufen ist der Zugangsbereich abgeflacht und funktioniert wie eine Art Rampe. „Vom Kreisverkehr der Innenstadt kommend führt ein barrierefreies Leitsystem die Menschen bis zum Taster für die Türöffnung des Stadtsaales“, erläutert Gräfen-Loer und weist zudem auf eine besondere Note am Eingang zum Stadtsaal-Platz in Höhe der Arztpraxen hin. „Diesen Zugang werten wir mit einer Stele und dem  Schriftzug Kulturmeile Wetter auf.

 

Der gesamte Platz wird mit modernen Lichtstelen (voraussichtlich ab September in Betrieb) beleuchtet und mit Pflanz- und Grünflächen aufgelockert. „Mit den Bepflanzungen können wir allerdings erst Ende Oktober, Anfang November starten“, erklärt Dagmar Schumacher-Herold vom Stadtbetrieb.

 

Zur Kaiserstraße hin werden Gleditschien gepflanzt, die mit den veränderten Klimabedingungen gut zurechtkommen. Die Fläche unterhalb der vorhandenen Platanen soll weitgehend  Wiese bleiben, hier werden nur einige kleine Stauden eingesetzt. Weitere Blühpflanzen und Stauden werden über den großen Platz verteilt. Vor dem Jugendzentrum wird neben einem kleinen Fußballtor noch ein Ballfangtrichter installiert.

 

Bürgermeister Hasenberg: „Ich bin mir sicher, dass die Menschen in Wetter den Aufenthalt hier auf dem neugestalteten Platz am Stadtsaal genießen werden, ganz gleich, ob vor oder nach einer Veranstaltung oder einfach mal bei einer kleinen Pause zwischendurch.“

 

Die Baukosten für die Umfeldgestaltung am Stadtsaal betragen rund 1,8 Millionen Euro (ohne Beleuchtung) gekostet, wovon 60 Prozent der Kosten über Fördermittel finanziert werden. Der neugestaltete Platz wird noch mit einer kleinen Eröffnungsfeier offiziell eingeweiht. Der konkrete Termin wird noch bekannt gegeben.