Mit System und Intelligenz gegen Elodea

Mit dem neu entwickelten Fahrassistenten machen Stephan Werbeck und Bernhard Vogeler vom Yachtclub Harkortsee gemeinsam mit dem Ruhrverband der Elodea eine Kampfansage.

Wetters Bürgermeister Frank Hasenberg ließ sich von dem Entwicklerduo sowie Betriebsleiter der Stauseen Thomas Brinkmann die Technik erklären. Das Projekt wurde zudem von der Fernuni begleitet/Stadt Wetter (Ruhr)

Wetters Bürgermeister Frank Hasenberg (2. v.l.) ließ sich von dem Entwicklerduo sowie Betriebsleiter der Stauseen Thomas Brinkmann die Technik erklären. Das Projekt wurde zudem von der Fernuni Hagen begleitet/Stadt Wetter (Ruhr)

Zwar wird der Harkortsee schon lange in regelmäßigen Abständen „gemäht“, allerdings ist das neu entwickelte System erfolgsversprechender. Der Grund: Das Boot kann feste Gebiete nahezu vollautomatisch abmähen und packt die lästige Pflanze damit schon weit bevor sie auf der Wasseroberfläche zu sehen ist. Ohne die neue Technik wurde hauptsächlich dort gemäht, wo Elodea schon sichtbar war. Das ist in der Regel schon zu spät, da die Pflanze einen immer größer werdenden Umfang bekommt, je mehr sie Richtung Wasseroberfläche kommt. Zudem bildet sie, einmal oben angekommen, eine Art „verfilzte Inseln“. Ein Durchkommen wird dadurch immer schwieriger.

Besonders für Wassersportlerinnen und –sportler ein großes Ärgernis. Ob für Ruderer, Segler oder andere Sportler: Ihnen kommt die einzigartige Erfindung besonders zugute. Auch für die Anrainer-Städte bedeutet eine größere Nutzbarkeit gleichzeitig einen höheren Freizeitwert.