Modellprojekt „GesundEN“ startet im September in Wetter (Ruhr)

Gute Gesundheitsförderung muss nah an den Menschen sein und darf sich trotzdem nicht im klein-klein verlieren. Diese Herausforderung nehmen der Ennepe-Ruhr-Kreis und die neun kreisangehörigen Städte gemeinsam an. Mit dem Projekt "GesundEN" wollen sie neue Wege erproben und zusammen mit den Bürgerinnen und Bürgern gesundheitsfördernde und präventive Strukturen aufbauen.

Der ursprünglich für April 2020 geplante und coronabedingt abgesagte Startschuss in Wetter (Ruhr) ist nun neu terminiert. Alle Interessierten sind am 22. September von 17 bis 19 Uhr in das Veranstaltungszentrum der Stadt Wetter (Bahnhofstraße 10) eingeladen.

 

"Wir hoffen natürlich auf möglichst viele Interessierte, die Beiträge leisten möchten, damit die präventiven und gesundheitsförderlichen Strukturen ihrer Stadt weiter gestärkt und gefördert werden", blickt Projektkoordinatorin Franziska Wellmann-Peters aus dem Fachbereich Soziales und Gesundheit der Kreisverwaltung dem Termin gespannt entgegen.

Die Veranstaltung ist gleichzeitig der Auftakt für den runden Tischen für Gesundheitsförderung und Prävention in der Ruhrstadt. Zukünftig sollen die lokalen Akteure dort zum einen Projekte entwickeln, die zu ihren Stadtteilen passen. Gleichzeitig werden sie aber auch eingebunden, um ein kreisweites Präventionskonzept zu entwickeln.

"Dies bildet dann die Grundlage, um Förderanträge zu formulieren und Gelder, die das Präventionsgesetz zur Verfügung stellt, in den Ennepe-Ruhr-Kreis zu holen", so Wellmann-Peters.

Aufgrund der aktuellen Bestimmungen ist die Teilnehmerzahl begrenzt. Daher ist eine verbindliche Anmeldung nötig. Ansprechpartnerin ist Franziska Wellmann-Peters, Email: F.Wellmann-Peters@en-kreis.de, Tel.: 02336/93 2676.

 

Stichwort Präventionsgesetz

Das 2015 verabschiedete Gesetz stärkt die Prävention und setzt auf das gesundheitsförderliche Gestalten kommunaler Lebenswelten. Die Landesrahmenvereinbarungen in NRW hat diese Schwerpunktsetzung aufgenommen. Auch dort wird der kommunalen Handlungsebene besondere Bedeutung zugewiesen. Zudem nimmt die Vereinbarung benachteiligte Bevölkerungsgruppen in den Fokus.

Informationen rund um das Präventionsgesetz und seine Umsetzung in NRW erhalten Interessierte bei einer Lotsenstelle. Sie ist bei der Koordinierungsstelle Gesundheitliche Chancengleichheit angesiedelt, Tel.: 0234/915352107, Email: kontakt@praeventionsgesetz.nrw.de. Informationen zudem im Internet unter https://www.lzg.nrw.de/ges_foerd/kgc/ 

 

Text: E N-Kreis