Sicherer Hafen: Wetter geht den nächsten Schritt mit

Die 16 Städte aus NRW, die sich zu einem „sicheren Hafen“ für Flüchtlinge erklärt haben, darunter auch die Stadt Wetter (Ruhr), verständigten sich kürzlich auf einen konkreten Maßnahmenkatalog für die weitere Hilfe. So soll sich die Unterstützung nun nicht nur auf die Hilfe aus Seenot richten, sondern die Hilfe soll nun auch den Menschen in den Flüchtlingslagern der Mitelmeeranrainerstaaten zu Gute kommen.

Das heißt konkret, dass sich die beteiligten Kommunen bereit erklären, zusätzliche Aufnahmeplätze für die hilfsbedürftigsten Personen in prekären humanitären Situationen in Auffanglagern anzubieten. Dabei richtet sich das Augenmerk insbesondere auf unbegleitete minderjährige Flüchtlinge, die in den griechischen Camps untergebracht sind. „Die Situation der Kinder und Jugendlichen dort ist katastrophal. Dieses Leid kann uns nicht unberührt lassen“, so Bürgermeister Frank Hasenberg. Und weiter: „Aus unserer Sicht sind zunächst Bund und Land gefordert, bevor wir auf kommunaler Ebene konkrete Hilfen bieten können.“