Stadt plant neuen zentralen Verwaltungsstandort an der Kaiserstraße

Die städtische Verwaltung hat die Möglichkeit, den Neubau des Sparkassengebäudes anzukaufen und ihn als neuen Verwaltungsstandort zu nutzen.

Wenn die Sparkasse den Neubau verlässt...

...könnte die Verwaltung hier einziehen

Die Sparkasse Gevelsberg-Wetter plant, den Kundenservice, die Beratung und alle weiteren Arbeitsbereiche der Hauptstelle an der Kaiserstraße im Altbau des Sparkassengebäudes zu konzentrieren. Dafür wird die Kundenhalle im Altbau der Sparkasse ab Januar 2019 für voraussichtlich zehn Monate geschlossen. Der Kundenservice wird für diesen Zeitraum in die Räumlichkeiten des Immobilienberatungscenter am Bahnhofsplatz verlagert.

 

 

Aus dieser Entscheidung der Sparkasse Gevelsberg-Wetter ergibt sich für die städtische Verwaltung die Möglichkeit, den Neubau des Sparkassengebäudes anzukaufen und ihn als neuen Verwaltungsstandort zu nutzen.

 

Der Rat der Stadt Wetter (Ruhr) hat im nichtöffentlichen Teil seiner letzten Sitzung darüber beraten und  in einer Grundsatzentscheidung die Verwaltung beauftragt, den Ankauf dieses Gebäudes voran zu treiben.

 

 

Ziel ist es, in diesem Gebäude an der Kaiserstraße die Fachbereiche unterzubringen, die bisher überwiegend an den Standorten Born- und Wilhelmstraße angesiedelt sind. „Das ist für uns die Chance, einen zentralen Dienstleistungsstandort in der Innenstadt von Alt-Wetter zu entwickeln und dadurch unseren Bürgerservice noch näher an die Bürger“ zu bringen. erklärt Bürgermeister Frank Hasenberg.

 

 

Wenn die Sparkasse mit den Umbauarbeiten beginnt, wird das Bürgerbüro neue Räume im 2. Obergeschoss des Neubaus beziehen, der aktuell bereits leer steht. Für die Bürgerinnen und Bürger sind die Räumlichkeiten barrierefrei über einen Aufzug erreichbar. Auch die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus der Personalabteilung, die derzeit in dem Sparkassengebäude untergebracht sind, werden dorthin umziehen.

 

 

„Gerade im Hinblick auf die Inklusion und die Mobilität ist ein Dienstleistungsstandort direkt am Bahnhof und ZOB ein Mehrwert für die Bürgerinnen und Bürger unserer Stadt“, so Hasenberg weiter.

 

„Nach der Grundsatzentscheidung des Rates werden wir die Verhandlungen mit der Sparkasse weiterführen. Sollte die Stadt das Gebäude erwerben, wird über die weiteren Schritte intensiv nachgedacht, diskutiert und entschieden werden“, so Hasenberg.

 

 

Einen konkreten Zeitplan gibt es noch nicht. Der Umbau im Altbau der Sparkasse findet im Jahr 2019 statt. Planungen seitens der Verwaltung für den Neubau der Sparkasse finden ebenfalls 2019 statt. Eine Übernahme des Neubaus – vorbehaltlich der Entscheidungen der Politik und der weiteren Gespräche mit der Sparkasse – ist für das erste Halbjahr 2020 angedacht.