Stadt Wetter (Ruhr) trauert um Alt-Bürgermeister Ulrich Schmidt

Die Stadt Wetter (Ruhr) trauert um Alt-Bürgermeister Uli Schmidt. Er verstarb im Alter von 79 Jahren.

Ulrich Schmidt, Bürgermeister von 1975 bis 1995, ist verstorben

Seit 1970 war er Mitglied des Rates der Stadt Wetter (Ruhr), von 1970 bis 1975 Vorsitzender des Kultur- und Sportausschusses. Von 1975 bis 1995 wirkte er als Bürgermeister der Stadt Wetter (Ruhr). Sein Ratsmandat übte er über drei Jahrzehnte aus.

 

Uli Schmidt wurde im Jahr 1975 erstmals in den Landtag in Düsseldorf gewählt, dem er bis ins Jahr 2005 als Abgeordneter angehörte. Von 1995 bis 2005 war Uli Schmidt Präsident des Landtages NRW.

 

Sein Markenzeichen war die Harmonie: die Arbeit und das Engagement über die Parteigrenzen hinweg zum Wohle der Menschen. Neben seiner politischen Arbeit engagierte sich Uli Schmidt in vielfältiger Weise im sozialen Bereich und für Menschen mit Behinderungen. Das Große Verdienstkreuz  des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland ist Ausdruck dieses Engagements.

 

Mit Uli Schmidt verlieren wir eine große Persönlichkeit, die sich auf vielen Feldern für die Menschen in Wetter (Ruhr) eingesetzt hat – als Ratsmitglied, als Bürgermeister, als Kuratoriumsmitglied der Ev. Stiftung Volmarstein sowie in seinem vielfältigen sozialen Wirken in Gremien der AWO, bei der Lebenshilfe NRW oder auch als Landesvorsitzender des Sozialverbandes VdK. Rat und Verwaltung trauern um einen Menschen, dem das Wohl der Stadt und der Bürgerschaft stets sehr am Herzen lag.

 

„Ich bin traurig über diese Nachricht. Uli Schmidt war mit seiner offenen Art und seinem großen sozialen Engagement immer nahe bei den Menschen“, so Bürgermeister Frank Hasenberg. „Uli Schmidt  hat sich um Wetter verdient gemacht. Er hat mit seinem jahrzehntelangen politischen Engagement, insbesondere als Bürgermeister unserer Stadt und als langjähriger Landtagspräsident in Düsseldorf, sehr viel Positives für unsere Stadt erreicht und  hatte dabei immer ein offenes Ohr für die Wünsche der Bürger*innen“. Wir werden ihm stets ein ehrendes Andenken bewahren. Unsere Gedanken sind bei seiner Familie.“