Stadtbetrieb vernichtet Eichenprozessionsspinner-Neste

Der Stadtbetrieb hat in den letzten Tagen mehrfach im Stadtgebiet Nester des Eichenprozessionsspinners vernichtet. Mitarbeitende des Stadtbetriebes waren zu diesem Zweck mit einem Hubsteiger und einem extra zu diesem Zweck zugelassenen Industriesauger unterwegs, um diese Nester entsprechend „abzusaugen.“

Gemeldet und anschließend entfernt wurden Eichenprozessionsspinner-Nester (jeweils oberhalb einer Sitzbank) am Ruhrhöhenweg, Am Hasenkamp (unterhalb der alten Schule), Am Hasenkamp/Im Düsteren Siepen, am Pastoratsberg sowie am Turmplatz Harkortberg zum Zwillingsweg hin. Im Düsteren Siepen wurde im dortigen Waldstück (Privatgrund) die städtische Bank abgesperrt und mit einem Hinweisschild versehen. Warnschilder stellte der Stadtbetrieb entlang der Straße Im Düsteren Siepen auf.

 

Der Stadtbetrieb bittet Bürgerinnen und Bürger, die weitere Nester des Eichenprozessionsspinners entdecken, sich an das Servicebüro des Stadtbetriebs zu wenden.

 

Hintergrund:

Bei dem Eichenprozessionsspinner handelt es sich um eine Falterart, deren Raupen im dritten Larvenstadium besondere Brennhaare entwickeln. An den Haaren befinden sich kleine Widerhaken, die das Nesselgift Thaumetopoein enthalten. Kommt man mit ihnen in Berührung, kann es unter Umständen nach wenigen Stunden zu allergischen Reaktionen kommen.