Weiterbildung für den Ernstfall

Kürzlich haben zwei Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehr Wetter (Ruhr) an der weltweit größten Ausbildungsveranstaltung für Technische Hilfeleistung (TH) teilgenommen. Veranstalter dieses Lehrganges, der im saarländischen Bostalsee stattfand, war die Firma WEBER Rescue.

 

Praxistests standen bei der Übung im Vordergrund

Insgesamt waren aus 33 Nationen rund 450 Teilnehmer vertreten, alle mit demselben Ziel: Neue Schneidtechniken für moderne Fahrzeuge ausprobieren und selbstständig erarbeiten. Bei den immer moderneren und mit mehr Technik ausgestatteten Fahrzeugen wird es zunehmend schwieriger, im Falle eines Unfalls an die Insassen heranzukommen und diese zu retten.

Wie unterschiedlich die Vorgehensweisen bei einer technischen Rettung in den verschiedenen Nationen sind, wurde im Austausch mit dem Ausbilder Gary Klaus aus Ohio (USA) deutlich. Dieser schult nach der amerikanischen Vorgehensweise. Dieses bedeutet, dass u.a. möglichst alle Plastikteile aus dem Auto entfernt werden, um den größtmöglichen Platz im Innenraum zu schaffen.

Die Fahrzeuge, an denen die Teilnehmer die Techniken zur Rettung erarbeiteten, wurden hierbei von verschiedenen Herstellern zur Verfügung gestellt.

Für den reibungslosen Ablauf hatten die Teilnehmer vorab bereits Unterlagen erhalten, womit die theoretischen Grundlagen aufgefrischt wurden. Vor Ort ging es dann an den verschiedenen Stationen direkt mit der Praxis los. Gestellt wurden unterschiedliche Szenarien, zum Beispiel ein PKW eingeklemmt unter einem LKW, ein PKW unter einem Traktor mit Pflug.

Die Freiwillige Feuerwehr Wetter dankt den Lions Club Wetter (Ruhr), der den beiden ehrenamtlichen Kräften die Teilnahme über eine Spende ermöglichte.

Ein weiteres Dankeschön geht an die Arbeitgeber, die beide Kameraden für die Dauer des Lehrganges freigestellt haben.

Ihr bei der Schulung erlangtes Wissen geben sie nun innerhalb der Wehr an die anderen Kameradinnen und Kameraden weiter.

 

Text/Foto: Feuerwehr Wetter (Ruhr)