Workshop der EN-Agentur in Wetter (Ruhr) informierte über "5G Campusnetze"

„5G-Campusnetze“ - also geografisch begrenzte, lokale und für besondere Anforderungen wie industrielle Kommunikation angepasste Mobilfunknetze der nächsten Generation– sind auch für Unternehmen im Ennepe-Ruhr-Kreis ein Thema. Die Wirtschaftsförderungsagentur Ennepe-Ruhr hat darauf mit einem Veranstaltungsangebot reagiert. Veranstaltungsort des eintägigen Grundlagenworkshops war das Unternehmen ABUS in Wetter (Ruhr).

Teilnehmer, Gastgeber und Organisatoren des Workshops - darunter Brigitte Drees, Markus Kürpick (Produktion.Digital.Südwestfalen), Bürgermeister Frank Hasenberg und der städtische Wirtschaftsförderer Peter Uphoff

Auf dem Programm stand dabei ein Überblick, was Campusnetze sind, welche Voraussetzungen erfüllt sein müssen und wie das Umsetzen zu planen ist. Es ging zudem um Betreibermodelle, Kosten und den Mehrwert in der industriellen Wertschöpfung sowie Hinweise, wie erste Schritte für eigene Vorhaben aussehen könnten und welche Partner hierfür ansprechbar wären.

"Ohne Frage sind 5G-Campusnetze für Anwendungen in verschiedenen Industriebereichen attraktiv. Sie gelten als Wegbereiter für die Fabriken der Zukunft, in denen eine technologisch deutlich anspruchsvollere Kommunikationsinfrastruktur vorhanden sein muss", erläutert Brigitte Drees von der EN-Agentur. Sie organisierte das Angebot gemeinsam mit der Stadt Wetter (Ruhr) und im Rahmen des Kooperationsprojektes "Produktion.Digital.Südwestfalen". Wer auf mobile Funklösungen statt auf kabelgebundene Verbindungen setze, der könne deutlich flexibler und effektiver produzieren.

"Wir sorgen mit kontinuierlichen Kontakten zu Providern und anderen Akteuren sowie mit Förderprogrammen dafür, dass die Glasfaserinfrastruktur als wichtige Grundbedingung für 5G vor allem auch in den Gewerbegebieten weiter ausgebaut wird" sagt Peter Uphoff,  Wirtschaftsförderer und Breitbandansprechpartner der Stadt Wetter (Ruhr). Ein Aspekt, den viele Unternehmen im Ennepe-Ruhr-Kreis bereits im Blick haben. Beispielhaft erläuterte Bereichsleiter Carsten Pietruck von Gastgeber ABUS den gut 20 Teilnehmern, welche technologischen Innovationen sein Unternehmen bereits nutzt und in Zukunft plant. Bürgermeister Frank Hasenberg begrüßte die Workshopteilnehmer und auch er folgte den Ausführungen von Carsten Pietruck mit großem Interesse. Mit Michael Dolny war ein Digitalexperte der SIHK mit dabei. Im Anschluss fand noch ein Rundgang durch die "ABUS Security World" statt.

 

 

Text: EN-Agentur, Foto: UvK/ABUS