Bekanntmachungen gem. § 12 (1) Nr. 1 VOB/A bzw. § 12 EU (3) Nr. 1 VOB/A

Hier erhalten Sie Informationen über geplante Aufträge, die im Wege öffentlicher Ausschreibungen bundesweit oder im Wege offener Verfahren europaweit vergeben werden sollen.

Kanalbau und Bau Retentionsbodenfilter Voßhöfener Straße

a) Art des Vergabeverfahrens:

Öffentliche Ausschreibung nach VOB

b) Angebote können abgegeben werden:

schriftlich, ohne elektrische Signatur (Textform)

c) Art, Umfang und Ort der Leistung:

Der Stadtbetrieb Wetter (Ruhr) plant die Errichtung eines Retentionsbodenfilters und den Bau eines Regenwasserkanals in der Voßhöfener Straße. Es handelt sich um eine Ausschreibung für die eine Förderung gemäß der Richtlinie "Ressourceneffiziente Abwasserleistung NRW II" beantragt wurde. Die Ausschreibung erfolgt unter dem ausdrücklichem Vorbehalt der Bewilligung. Es wird ausdrücklich ein kostenloses Rücktrittsrecht im Falle der Nichtgewährung der Förderung vereinbart.

Die Arbeiten umfassen den Neubau eines Regenwasserkanals DN 300 UR, sowie die An- bzw. Umbindung von ca. 6 Anschlussleitungen vom Altkanal und 8 Neuanschlüsse mittels Abzweigungen. Der geplante Kanl verläuft in Fließrichtung gesehen in der linken Straßenseite zwischen Asphaltrand und dem vorhandenen Schmutzwasserkanal. Vor Beginn der Maßnahme werden die Versorgungsleitungen durch die AVU erneuert und in der gegenüberliegenden Straßenseite verlegt. Der vorhandene Kanal im Bereich der Bushaltstelle ist nach der Umbringung der Anschlüsse zu verdämmen. Nach Abschluss der Kanalbaumaßnahme erfolgt die Wiederherstellung des Straßenoberbaus in der Kanalbautrasse bis zu einer Tiefe von ca. 0,55 m. Im Zuge des Kanalbaus sind insgesamt 4 Schachtbauwerke aus Beton neu zu errichten. Zur Niederschlagswasserbehandlung in der Voßhöfener Straße soll vor der Kreuzung zur Oberwengerner Straße ein Retentionsbodenfilter (RBF) gebaut werden. Der RBF wird als Kombinationswerk ausgeführt.

d) Losweise Vergabe:  nein

e) Nebenangebote und Änderungsvorschläge: Nebenangebote sind nicht zugelassen.

f) Beginn und Ende der Ausführungszeit: Mit den Arbeiten ist spätestens 12 Werktage nach Auftragserteilung unter dem ausdrückliche Vorbehalt der Förderungsbewilligung zu beginnen. Die Fertigstellung soll bis zum 31.12.2019 erfolgen.

g) Stelle zur Anforderung der Vergabeunterlagen:

Die Vergabeunterlagen können unter www.deutsches-ausschreibungsblatt.de unter Angabe der Vergabenummer (S-Wetter-2019-0027) angefordert werden.

Telefonische Auskünfte hierzu unter 0211/882738-288

Tag, bis zu dem die Anforderung möglich ist: 10.07.2019, 10:00 Uhr

h) Angebots-und Bindefrist:

Ablauf der Angebotsfrist:  10.07.2019, 10:00 Uhr 

Ablauf der Bindefrist:        09.08.2019

i) Zuschlagskriterien:

Das wirtschaftlich günstigste Angebot in Bezug auf den Angebotspreis

j) Nachweise zur Eignung:

Präqualifizierte Unternehmen führen den Nachweis der Eignung durch den Eintrag in die Liste des Vereins für die Präqualifikation von Bauunternehmen e.V. (Präqualifikationsverzeichnis). Bei Einsatz von Nachunternehmen ist auf gesondertes Verlangen nachzuweisen, dass diese präqualifiziert sind oder die Voraussetzung für die Präqualifikation erfüllen.

Nicht präqualifizierte Unternehmen haben als vorläufigen Nachweis der Eignung mit dem Angebot das  ausgefüllte Formblatt ''Eigenerklärung zur Eignung'' vorzulegen. Bei Einsatz von Nachunternehmen sind auf gesondertes Verlangen die Eigenerklärungen auch für diese abzugeben. Sind die Nachunternehmen präqualifiziert, reicht die Angabe der Nummer, unter der diese in der Liste des Vereins für die Präqualifikation von Bauunternehmen e.V. (Präqualifikationsverzeichnis) geführt werden. Gelangt das Angebot in die engeren Wahl, sind die Eigenerklärungen (auch die der Nachunternehmen) auf gesondertes Verlangen durch Vorlage der in der ''Eigenerklärung zur Eignung'' genannten Bescheinigungen zuständiger Stellen zu bestätigen.

Bescheinigungen, die nicht in deutscher Sprache abgefasst sind, ist eine Übersetzung in die deutsche Sprache beizufügen.

Das Formblatt ''Eigenerklärung zur Eignung'' ist erhältlich: Siehe Vergabeunterlagen

Das Landesgesetz zur Gewährleistung von Tariftreue und Mindestentgelt bei öffentlichen Auftragsvergaben sind nur an solchen Unternehmen zu vergeben, die bei Angebotsabgabe eine Tariftreueerklärung bzw. eine Mindestentgeltverpflichtung vorlegen. Bieter mit Sitz im Inland sowie deren Nachunternehmer und Verleiher von Arbeitskräften, mit Sitz im Inland haben eine Verpflichtungserklärung abzugeben, einen Mindestlohn zu zahlen.