Rat verabschiedet Haushalt
Erträgen von rund 97,2 Millionen Euro stehen in 2026 Aufwendungen von rund 106,2 Millionen Euro entgegen. Der Haushaltsausgleich wird im Jahr 2034 erreicht. Die Investitionssumme liegt in 2026 bei rund 33,1, Millionen Euro. Die gute Nachricht für alle Bürgerinnen und Bürger – zunächst angedachte Steuererhöhungen (bei Gewerbesteuer, Hundesteuer und Vergnügungssteuer) kommen nun nicht.
Der Hebesatz für die Grundsteuer bleibt auf dem Stand von 2025. Der Rat hält bei der Grundsteuer an dem Modell der differenzierten Hebesätze für Wohn- und Nichtwohngrundstücke fest. So sollen die Mehrbelastungen bei Wohngrundtücken abgemildert werden.
Bürgermeister Hans-Günter Draht: „Die Rahmenbedingungen, sowohl global wie auch bei uns in Deutschland, sind aktuell nicht anders als dramatisch zu bezeichnen. Dennoch ist es uns gelungen, einen Haushalt aufzustellen und zu verabschieden, der es uns ermöglicht, wichtige Maßnahmen für unsere Stadt fortzuführen und neu zu beginnen. Wir investieren in die nachhaltige uns sichere Entwicklung unseres Gemeinwesens.“
Die wichtigsten Investitionen betreffen die Sanierung des Geschwister-Scholl-Gymnasiums und der OGS-Umbau der Grundschule Bergstraße (11,8 und 3,2 Millionen Euro). Eine weitere Investition im Schulbereich betrifft den Mensa-anbau am Standort Wengern der Grundschule Elbschebach (1,4 Millionen Euro).
Als größere Straßenbaumaßnahmen stehen in diesem Jahr die Albringhauser Straße (1,1 Mill.) und die Hoffmann-von-Fallersleben-Straße (855.000 Euro). Der Brandschutz, also die Investition in die Infrastruktur der Freiwilligen Feuerwehr, wird mit rund 1 Million Euro gefördert. In die Revitalisierung des Bürgerparks Villa Vorsteher fließen 494.000 Euro.
Der Rat stimmte zudem aktuellen Änderungen im geförderten Haus- und Hofflächenprogramm zu und stellte die Weichen für die kommunale Wärmeplanung Kooperationsvereinbarung mit den Städten Breckerfeld, Ennepetal, Gevelsberg, Schwelm und Sprockhövel).
