Glasfaser für Volmarstein und Grundschöttel
Lange erwartet, jetzt geht es endlich los: Die Bürgerinnen und Bürger in den beiden Ortsteilen Volmarstein und Grundschöttel (in über 3.000 Haushalten) können sich auf schnellere Internetverbindungen und damit über mehr Flexibilität im „World Wide Web“ freuen. Damit ein solches Glasfaser-Netz funktionieren kann, benötigt der Anbieter – in diesem Fall das Unternehmen Westnetz (Eon)- einen sogenannten „Point of Presence“ (PoP). Dieses Gebäude stellt die notwendige Verbindung zwischen dem Fernnetz und dem Zugangsnetz der Hausanschlüsse dar. Während einer intensiven Suche über viele Monate hinweg wurden einige Standorte definiert, die aber aus den unterschiedlichsten Gründen nicht realisiert werden konnten. Als Alternative kam schlussendlich nur noch ein Standort oberhalb des Heilkenspielplatzes in Frage. Aus Sorge um den Wegfall der Schlittenwiese hatten sich Anwohner an die Verwaltung gewendet und um eine Verlegung des Standortes gebeten. Die ursprüngliche Planung sah vor, dass der PoP auf einem flacheren Teil der Wiese errichtet werden sollte. Die Stadt Wetter (Ruhr) und Westnetz haben die Sorgen der Bürger*innen ernst genommen und eine derartige Lösung ausgearbeitet, dass der jetzige Standort so verlegt wurde, dass das PoP nun nur noch eine verschwindend geringe Fläche in Anspruch nimmt, die so gut wie keine Auswirkung auf die weitere Nutzung der Heilkenwiese hat (das PoP „beansprucht“ 37 von insgesamt 15.000 Quadratmetern). Die Baugenehmigung für das PoP wurde bereits im Frühherbst 2025 erteilt, die Arbeiten schon weit fortgeschritten. „Dass wir einen Kompromiss finden konnten, ist nicht selbstverständlich. Mein Dank geht insbesondere an die Firma Westnetz, die noch einmal Anstrengungen unternommen hat, ein bereits geplantes und genehmigtes Vorhaben umzuändern“, so Bürgermeister Hans-Günter Draht. „Ich bedanke mich aber auch bei den Bürgern, die mit konstruktiven Vorschlägen auf mich zugekommen sind, so dass der Eingriff in die „Schlittenwiese“ so gering wie möglich gehalten werden kann .“ Jetzt ist klar: Die Zukunft blickt Richtung Glasfaser.
