Kreative Aktion für eine inklusivere Gesellschaft

„Gleichstellung ist nicht verhandelbar.“ „Teilhabe ist kein Geschenk, Teilhabe ist ein Recht.“ Inklusion ist kein abgeschlossenes Projekt, sondern ein fortlaufender Prozess.“ Sätze wie diese waren es, die bei der Veranstaltung des Frauenheimes Wengern, der Ev. Stiftung und der Stadt Wetter (Ruhr) zum Europäischen Protesttag zur Gleichstellung von Menschen mit Behinderung am Dienstag auf dem Stadtsaal-Vorplatz zu hören waren, und die gleich klar machten, worum es allen Beteiligten ging: die Stärkung einer inklusiven, solidarischen Gesellschaft.

„Uns eint ein Ziel – Einzutreten für eine solidarische Gesellschaft, die füreinander einsteht und Inklusion im Alltag Schritt für Schritt voranbringt“, so Bürgermeister Hans-Günter Draht, der in seiner Begrüßung auch an die vielen erfolgreich umgesetzten Maßnahmen des kommunalen Aktionsplanes Menschengerechte Stadt Wetter (Ruhr) erinnerte.

Es war ein Protesttag zum Mitmachen: An verschiedenen Thementischen zu den Bereichen Wohnen, Arbeit, Freizeit und Achtsamkeit konnten sich die Menschen ihre Gedanken zur Inklusion machen, miteinander ins Gespräch kommen und kreativ werden; dies alles unter der Leitfrage: Wie kann Inklusion in unserer Stadt noch besser gelingen? Es entstanden viele bunte und emotionale Bilder rund um die Themen Gemeinsamkeit, Inklusion und solidarische Miteinander. Dazu gab es auch konkrete Forderungen wie nach dem Ausbau inklusiver Sportangebote oder nach Workshops zur Inklusionsarbeit für Vereine. Diese Vorschläge werden in der nächsten Sitzung des Runden Tisch zur Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention in Wetter (Ruhr) im Herbst aufgenommen und diskutiert.

Fotos (3): Stadt Wetter (Ruhr)

Auf dem Parkplatz neben dem Stadtsaal fand am Dienstag parallel ein Markt der Möglichkeiten statt. Dort präsentieren Anbieter aus den Bereichen Betreuung, Pflege sowie Beratung für ältere Menschen und Menschen mit Behinderung ihre Angebote und Dienstleistungen.

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