Skatepark erhält Förderung aus „Sportmilliarde“ des Bundes

Ziel des Bundesprogramms ist es, Städte und Gemeinden beim Abbau des Sanierungsstaus bei kommunalen Sportstätten mit besonderer regionaler und überregionaler Bedeutung zu unterstützen.

„Das ist eine tolle Nachricht für Wetter (Ruhr) und die Kinder und Jugendlichen unserer Stadt“, freut sich Christian Matzko, Fachbereichsleiter Sport und Jugend bei der Stadt Wetter (Ruhr). Die Harkortstadt hatte sich mit insgesamt drei Projekten für das Förderprogramm beworben, neben dem Skatepark noch mit den Sportplätzen Harkortberg und Am Böllberg. „Hier geht auch ein großer Dank an die Mitarbeitenden des zuständigen Fachdienstes sowie an Dagmar-Schumacher Herold vom Stadtbetrieb, die diesen Antrag in der sehr knapp bemessenen Antragsfrist formuliert haben. Umso schöner, dass wir nun mit einem unserer beantragten Projekte erfolgreich waren.“

„Das ist einfach spitze für unsere Stadt, stärkt den Sport- und Freizeitstandort und ist ein echtes Highlight für unsere Jugend“, so Bürgermeister Hans-Günter Draht.

Die im Jahr 2001 im Schöntal errichtete Skateanlage im Gewerbegebiet Schöntal ist seit einigen Jahren sanierungsbedürftig – insbesondere müssen die Beläge der einzelnen Skateelemente dringend überarbeitet und die Lauf- und Fahrwege zwischen den Skateelementen saniert werden. Im Rahmen eines Workshops im Sommer 2025 wünschten sich die Nutzer*innen vor allen eine Anlage mit sogenannten Transition- und Street Elementen, so dass die Anlage vielfältig genutzt werden kann. Diese Ideen wurden in den Planungsentwurf übernommen.

So soll der Skatepark nach den Vorstellungen der Stadt und des Stadtbetriebes und natürlich der Kinder und Jugendlichen zukünftig aussehen: auf einer Fläche von ca. 1.050 m² wird ein zeitgemäßer, barrierearmer und nachhaltiger Skatepark mit integrierten Aufenthalts- und Vegetationsflächen realisiert. Die vorhandene Skateanlage inklusive aller Einbauten wird vollständig zurückgebaut. Die neuen Rampen und Hindernisse werden vor Ort als Beton- und Stahlkonstruktion mit Elementen unterschiedlicher Formen und Schwierigkeiten ausgebildet. Eingeschlossen sind auch Verweilbereiche mit Bänken und einem Unterstand. Ergänzend werden grüne Pufferflächen geschaffen, die den Park in den bestehenden öffentlichen Grünraum einbinden.

Das Projekt verfolgt einen ressourcenschonenden Ansatz: Vorhandene Materialien wie Asphalt und Abbruchreste werden soweit möglich weiterverwendet bzw. in die Gestaltung integriert. Die Anlage wird als öffentlich zugänglicher Freiraum entwickelt und dient der sportlichen Betätigung, der sozialen Begegnung sowie der ökologischen Aufwertung des Standorts. Die Gesamtkosten der Maßnahme liegen nach den Planungen des Stadtbetriebes bei rund 491.000 Euro.

Der zukünftige Skatepark schafft so eine gelungene Symbiose aus Sport- und Freizeitstandort, fördert zudem soziale Interaktion und Teilhabe und verbessert zugleich die Aufenthaltsqualität im öffentlichen Raum.

Fotos (2): Stadt Wetter (Ruhr)

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