Runder Tisch gegen Häusliche Gewalt

Der "Runde Tisch gegen häusliche Gewalt im Ennepe-Ruhr-Kreis", der entsprechende jährliche Aktionen plant und vorbereitet, besteht seit 1999. Fachleute von Justiz, Polizei, Opferschutz, Beratungsstellen, Frauenhaus, Frauenberatung, Gesundheitswesen sowie die Gleichstellungsbeauftragten der Städte und der Kreisverwaltung arbeiten gemeinsam daran, die Situation gewaltbetroffener Frauen nachhaltig zu verbessern und Gewalt öffentlich zu ächten. Schirmherr ist Landrat Olaf Schade.

 

 

 

„Love is respect“: Mit dieser auf 3.500 orangen fluoreszierenden Armbändern aufgedruckten Botschaft ächtet der Runde Tisch EN gegen Häusliche Gewalt in diesem Jahr Schläge, Demütigungen und Kontrolle in den eigenen vier Wänden und durch den Partner.

 

Auf diese Botschaft wiesen am Mittwoch in Wetter Vertreterinnen und Vertreter der Frauenberatung EN, der städtischen Kinder- u. Jugendeinrichtungen, der Polizei und das städtische Gleichstellungsbüro hin. Zugleich machten sie im Gespräch mit Bürgerinnen und Bürgern. auf die vielfältigen Hilfs- und Beratungsangebote für Opfer Häuslicher Gewalt aufmerksam.

 

Das Motto „Love is respect“ prangte auf Stickern und Infoflyern sowie als leuchtendes Graffiti auf den Pflastersteinen vor dem Infotisch.

 

„Aktionen wie diese tragen dazu bei, Bürgerinnen und Bürger für dieses Thema zu sensibilisieren und helfen konkret dabei, Ansprechpartner für von Häuslicher Gewalt Betroffene bekannt zu machen“, so Ursula Noll, Gleichstellungsbeauftragte der Stadt Wetter (Ruhr). Der kreisweite Aktionstag fand in diesem Jahr bereits zum 14. Mal statt.

 

Mit dieser jährlich wiederkehrenden Aktion sollen noch mehr Betroffene ermutigt werden, sich an Beratungsstellen, an das Frauenhaus oder an die Polizei zu wenden. Zeugen häuslicher Gewalt sollen ermuntert werden, Warnsignale zu beachten und Unterstützung anzubieten.

 

Premiere als Teilnehmer der Aktion feiern in diesem Jahr sechs Buchhandlungen. In Wetter ist die Bücherstube Draht mit von der Partie, daher fand der Aktionstag in diesem Jahr vor der Büchertube in der Bismarckstraße statt.

 

 

 

Hier bekommen Sie Hilfe:

Der Runde Tisch EN gegen Häusliche Gewalt ermutigt alle Betroffenen, sich an Beratungsstellen, an das Frauenhaus oder an die Polizei zu wenden. Zeugen Häuslicher Gewalt sollten Warnsignale beachten und Unterstützung anbieten. Ansprechpartner sind beispielsweise das Frauenhaus EN (02336 6292), die Frauenberatung EN (02336 4759091, 02302 52596 und 02324 594005, die Polizei (110), die Opferschutzbeauftragten der Polizei (02336 91662956 und 0234 9094059) und der Weiße Ring (02333 609060).