Grünes Licht für Haushalt 2026

Diese Nachricht hört man gern: Am 12. März hatte der Rat der Stadt Wetter (Ruhr) mit breiter Mehrheit den Haushaltsplan 2026 und das Haushaltssicherungskonzept verabschiedet. Nun wurde der Haushalt der Harkortstadt auch vom Ennepe-Ruhr-Kreis genehmigt, ein entsprechendes Schreiben aus Schwelm ging jetzt im Rathaus ein.

Das sind die Eckdaten des Haushaltes 2026: Erträgen von rund 97,2 Millionen Euro stehen in 2026 Aufwendungen von rund 106,2 Millionen Euro entgegen. Der Haushaltsausgleich wird im Jahr 2034 erreicht. Die Investitionssumme liegt in 2026 bei rund 33,1, Millionen Euro. Die gute Nachricht für alle Bürgerinnen und Bürger – zunächst angedachte Steuererhöhungen (bei Gewerbesteuer, Hundesteuer und Vergnügungssteuer) wurden nicht in den Haushaltsplan aufgenommen.

Bürgermeister Hans-Günter Draht: „Natürlich sind die finanziellen Umstände aktuell weiterhin dramatisch und auch der Blick auf den Globus verspricht derzeit wenig Entspannung, aber es ist uns dennoch gelungen, einen Haushalt aufzustellen und zu verabschieden, der es uns ermöglicht, wichtige Maßnahmen für unsere Stadt fortzuführen und neu zu beginnen.“ Deshalb werde man auch trotz enger finanzieller Rahmenbedingungen weiterhin in die Stadtentwicklung investieren, so Draht weiter.

Die wichtigsten Investitionen betreffen die Sanierung des Geschwister-Scholl-Gymnasiums und den OGS-Umbau der Grundschule Bergstraße (11,8 und 3,2 Millionen Euro). Eine weitere Investition im Schulbereich betrifft den Mensa-Anbau am Standort Wengern der Grundschule Elbschebach (1,4 Millionen Euro). Als größere Straßenbaumaßnahmen steht in diesem Jahr die Albringhauser Straße (1,1 Mill.) an. Der Brandschutz, also die Investition in die Infrastruktur der Freiwilligen Feuerwehr, wird mit rund 1 Million Euro gefördert. In die Revitalisierung des Bürgerparks Villa Vorsteher fließen 2026 494.000 Euro.

 

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