Jeder Mensch ist wichtig: Eine Lesung für Menschen mit Beeinträchtigung

Am Mittwoch, 30. September, findet von 16 bis 18 Uhr eine Lesung in der Stadtbücherei statt. In dieser Lesung, die sich gezielt an Menschen mit Beeinträchtigung richtet, werden verschiedene Kapitel aus dem Buch „Zwei alte Frauen“ von Velma Wallis, vorgelesen und anschließend gemeinsam besprochen. Dieser Informationsaustausch soll in einer entspannten Atmosphäre stattfinden, damit sich alle Teilnehmer*innen wohlfühlen. Durch einen Sitzkreis begleitet mit Pausen, indem Getränke und Kekse bereitgestellt werden, wird ein Save-Space für die Teilnehmer*innen geschaffen.

Der Impuls dazu kam aus dem Beirat für Menschen mit Behinderung. Vorleserin ist Gudrun Pfennig. Sie moderiert auch die anschließende Diskussionsrunde. Pfennig hat selbst einen Sohn, der blind ist. Durch ihre langjährige Erfahrung im Umgang mit Menschen mit Beeinträchtigung weiß sie genau, wie sie auf die Teilnehmer*innen eingehen muss, damit sich jeder sicher und geborgen fühlt und einen schönen, abwechslungsreichen Nachmittag verbringen kann.

Ziel ist es, den Austausch von Gedanken und Erfahrungen zu fördern sowie den Teilnehmer*innen die Möglichkeit zu geben, ihre Meinungen und Sichtweisen offen einzubringen. Außerdem sollen sie sich nicht mehr ausgeschlossen fühlen und gleichzeitig mehr Selbstbewusstsein entwickeln. Dadurch sollen sie sich aktiv in Gespräche einbringen können und im sozialen Alltag eine integrierte Rolle einnehmen. Denn jede Meinung ist es wert, gehört zu werden.


Darüber hinaus soll den Teilnehmer*innen vermittelt werden, dass sie genauso wichtig sind wie jeder andere Mensch. Ausgrenzung sollte in ihrem Leben keine Rolle spielen. Jeder Mensch verdient Respekt, Wertschätzung und gesellschaftliche Teilhabe.

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