Ruhrverband: Baumfällungen am Strandweg

Pilzbefall, Windanfälligkeit und Wurzelaufwerfungen stellen laut Ruhrverband ein Sicherheitsrisiko dar. Dazu schreibt der Ruhrverband in einer Mitteilung:

Die Verkehrssicherungsarbeiten entlang des Strandwegs am Harkortsee beginnen am 21. Oktober. Auf dem schmalen Uferstreifen entlang des Rad- und Fußwegs sowie am gegenüberliegenden Hang (in beiden Fällen Flächen des Ruhrverbands) müssen in Summe ca. 100 Bäume gefällt werden, weil sie eine Gefahr für die sichere Benutzung des unmittelbar angrenzenden Radwegs darstellen. Dass die Uferböschung in diesem Bereich sehr schmal ist, sorgt für eine erhöhte Windbruchgefahr. Bereits jetzt sind einzelne Bäume teilweise entwurzelt oder abgeknickt und werden nur noch von den umstehenden Bäumen vor dem vollständigen Umstürzen bewahrt. Weil die Bäume zudem sehr eng stehen, ist es nicht möglich, die am stärksten geschädigten Bäume zu entnehmen und andere Bäume stehenzulassen – diese würden in der Folge dem Wind noch stärker ausgesetzt sein und ein erhebliches Sicherheitsrisiko darstellen. 

Zudem ist der Strandweg bereits an mehreren Stellen durch Wurzelaufwerfungen geschädigt, was erhebliche Sturz- und Stolpergefahren auf dem stark frequentierten Wegeabschnitt nach sich zieht und ein weiterer Grund für die notwendigen Verkehrssicherungsarbeiten ist. 

Auch auf der gegenüberliegenden Fläche stehen die Bäume sehr eng beieinander; so dass auch hier eine Entnahme einzelner Bäume zu einer zusätzlichen Gefahr für die Standsicherheit der übrigen Bäume führen würde. Zusätzlich kommt hier die Hangneigung als weiterer Risikofaktor hinzu. 

Verschärft wird das hohe Sicherheitsrisiko dadurch, dass ein Teil der Bäume beiderseits des Weges wegen der schlechten Wachstumsbedingungen bereits durch Pilzbefall geschädigt ist. Die Entfernung der Bäume muss daher aus Gründen der Gefahrenabwehr erfolgen. Es handelt sich um Baumarten wie Robinien, Eschen und Ahornbäume, die einen Durchmesser von 15 bis 40 Zentimeter aufweisen. Die Arbeiten werden c.a.drei Tage in Anspruch nehmen. 

Text: Ruhrverband

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