„Licht in der dunkelsten Nacht“: Lesung in der Stadtbücherei

Es gibt Geschichten, die gelesen werden müssen, Geschichten, die aufrütteln und Geschichten, die zum Handeln auffordern: „Das Licht in der dunkelsten Nacht“ von Fred Seesing vereint alle drei Aspekte und wird vom Autor selbst am 7. Oktober in der Stadtbücherei vorgestellt. Also kurz gesagt: Herzliche Einladung!

„Das Licht in der dunkelsten Nacht“ ist ein Dokumentarroman, der vom Leben von Anna Chlebowski-Sperbers und Gerhard Sperbers in den Niederlanden nach ihrer Flucht aus NS- Deutschland im Zuge der Pogromnacht 1938 erzählt. Die beiden schließen sich dem Widerstand gegen die nationalsozialistische Verfolgung an – zunächst in den Niederlanden, später auch in Frankreich.

Autor Fred Seesing liest nicht nur aus seinem Buch, sondern erzählt auch die Geschichte hinter dem Roman. Seesing hat über mehrere Jahre hinweg in Archiven in Deutschland, den Niederlanden, Frankreich und Israel zu den Lebensgeschichten von Anna Chlebowski und Gerhard Sperber recherchiert. In der Stadtbücherei ordnet Seesing am 7. Oktober die Schicksale von Anna Chlebowski und Gerhard Sperber in ihren historischen Kontext ein, gibt Einblicke in die Quellenlage und macht so den Weg der Rekonstruktion ihrer Lebensgeschichten nachvollziehbar.

Die Lesung in der Stadtbücherei findet im Rahmen der „Woche der Vielfalt“ im Ennepe-Ruhr-Kreis statt und wird unterstützt von der Stadt Wetter Ruhr, dem Projekt WetterWeltoffen und dem Bündnis Omas gegen Rechts.

Die Lesung findet statt am Mittwoch, 7. Oktober, von 18 bis 19.30 Uhr in der Stadtbücherei, Bahnhofstraße 17, statt. Die Anmeldung für die Veranstaltung ist online möglich bis zum 5. Oktober 2026.

Der Eintritt zur Lesung ist frei, stattdessen würden sich die Veranstalter über Spenden freuen, die der Autor an die Mahn- und Gedenkstätte Ravensbrück weiterleitet.

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