Mehr Geld fürs Tierheim Witten-Wetter-Herdecke e. V. : Stadt Wetter (Ruhr) erhöht den Zuschuss

Die Stadt Wetter (Ruhr) erhöht den Beitrag für das Tierheim Witten-Wetter-Herdecke e. V. Das ist jetzt in einem Vertrag zwischen Stadt und Tierheim schriftlich festgehalten worden. Künftig werden 12.000 Euro pro Jahr bereitgestellt für die umfangreichen Aufgaben der Tierschützer*innen. Damit hat die Stadt Wetter (Ruhr) ihre Unterstützung für das hiesige Tierheim mehr als verdoppelt. Bislang zahlte sie 5113 Euro.

Kirsten Simon, Leiterin des Tierheims Witten-Wetter-Herdecke e. V. freut sich sehr über die Erhöhung des Zuschusses, den der Rat der Stadt Wetter (Ruhr) im März beschlossen hatte. „Das hilft uns und unseren Tieren enorm“, so Simon.
„Alle Kosten sind konstant gestiegen, vor allem für die Behandlungen beim Tierarzt, aber auch Futter- und Unterhaltungskosten sowie Energie- und Benzinkosten.“

Das Tierheim betreut fast durchgängig an die 100 Tiere, das sind Hunde, Katzen und Kleintiere. Es beschäftigt vier Vollzeitmitarbeiter*innen, eine Reinigungskraft, eine Auszubildende und einen FSJ-ler. Außerdem gehen eine große Zahl an Ehrenamtlichen und Paten mit den Tieren spazieren und kümmern sich z. B. um Streicheleinheiten im Katzenhaus. Momentan ist das gerade voll: Dort sind gerade viele Katzen und ihre Kitten untergebracht, die Fundtiere sind, aber auch aus Beschlagnahmungen durch das Veterinäramt des Kreises oder die Ordnungsämter der Städte stammen.

Wiebke Blomberg ist Vorstandsvorsitzende des Tierheims Witten-Wetter-Herdecke e. V.: „Wir nehmen zudem Sicherstellungen, verwahrloste und kranke Tiere auf, die nicht tiermedizinisch behandelt werden. Außerdem Tiere aus Sterbefällen oder Hunde nach Beißvorfällen sowie illegal angeschaffte, sogenannte Listenhunde.“ In den kleineren Städten wie Wetter gebe es weniger Vorfälle als in den größeren Städten im Umkreis wie Wuppertal, Witten und Hattingen.

Im Bereich der Tierrettung arbeitet das Tierheim-Team eng mit dem Ordnungsamt der Stadt Wetter (Ruhr) zusammen, hier ist man gemeinsam sieben Tage/Woche und 24 Stunden am Tag im Einsatz und in Rufbereitschaft.

Für die Stadt Wetter (Ruhr) und die Nachbarstädte Herdecke und Witten ist das Tierheim eine wichtige Institution, so übernimmt es z. B. die kommunale Pflichtaufgabe der Fundtier-Betreuung.

Bürgermeister Hans-Günter Draht überzeugte sich bei einem Rundgang durch die Tierheimanlage von der Arbeit der Tierschützer*innen und erfuhr mehr zu den Schicksalen der Vierbeiner: „Leider ist es ein Abbild unserer Gesellschaft, dass Tiere wie Sachen gesehen werden, und wenn sie keinen Spaß mehr machen, krank und zu teuer werden, teilweise achtlos entsorgt werden. Das Tierheim leistet da eine wesentliche, sehr wertvolle Arbeit, die wir gerne unterstützen.“  Deswegen waren sich auch alle Beteiligten einig, die gute Zusammenarbeit zwischen der Stadt Wetter (Ruhr) und dem Tierheim zukünftig auf jeden Fall fortzuführen.

Bild: Mitarbeitende des Ordnungsamtes der Stadt Wetter (Ruhr) und Bürgermeister Hans-Günter Draht besuchten das Tierheim Witten-Wetter-Herdecke e. V., um den Vertrag über neue Zuschüsse zu unterzeichnen: Von links Yannick Schwalm, Ordnungsamt der Stadt Wetter Ruhr), sowie Manuela Schiffler, Fachdienstleiterin für Bürgerdienste und öffentliche Ordnung bei der Stadt Wetter (Ruhr), vorne Wiebke Blomberg, Vorstandsvorsitzende des Tierheims Witten-Wetter-Herdecke e. V., Bürgermeister Hans-Günter Draht sowie Kirsten Simon, Tierheimleiterin, mit Hund Pablo.

 

 

Ähnliche Beiträge